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Donnerstag, 15. Mai 2014

Airbus liefert den 300sten UH-72A Lakota im Zeit- und Finanzrahmen

Columbus, Miss/USA (ww) Die Airbus Group hat am 14. Mai den 300sten UH-72A an die U.S. Army ausgeliefert. Colonel Thomas Todd, der Projektleiter für Mehrzweck-Luftfahrzeuge der U.S. Army, nahm die Maschine am Produktionsstandort Columbus entgegen.
UH-72A Lakota in der Security&Support Battalion-Version. Foto: Airbus, James Darcy
Bei dem 2006 begonnenen UH-72A Lakota-Projekt blieben – so teilt Airbus stolz mit – Zeit- und Finanzrahmen stets gewahrt. Eine weitere Besonderheit: Über 50 Prozent der Mitarbeiter des Projektes sind US-Veteranen.


Der UH-72A gehört zur EC-145-Familie aus dem Hause Eurocopter, aus der auch der künftige Leichte Mehrzweckhubschrauber EC645 T2 der Bundeswehr stammt. Die bisher an die U.S. Army ausgelieferten 300 Mehrzweckhubschrauber gibt es in sieben verschiedenen Versionen, darunter Schulung, Grenzschutz, SAR, VIP-Transport, Krankentransport und Katastrophenschutz. Über 200 000 Flugstunden hat die Flotte bisher absolviert, der Klarstand liegt dank Wartungsverträgen bei über 90 Prozent.
Allan McArtor, Geschäftsführer der Airbus Group Inc., übergibt das Logbuch des 300sten UH-72A Lakota an Colonel Thomas Todd. Foto: Airbus/Diane Bond
Die jetzt ausgelieferte 300ste UH-72A Lakota geht an die Missouri National Guard. Sie ist in der Security&Support Battalion-Variante ausgeführt und verfügt über einen elektrooptischen und Infrarot-Sensor, Suchscheinwerfer, Rettungswinde, digitalen Videorekorder, sicheren Datenlink und moving map-Navigationssystem. Dieser vielseitige Maschinentyp eignet sich damit für unterschiedlichste Aufträge wie Katastropheneinsätze und Grenzschutz.

www.uh-72a.com

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