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Freitag, 11. Juli 2014

Neues aus der Carl Gustaf-Verwandschaft

Stockholm, Schweden (ww) In der Bundeswehr dient sie noch als Leuchtbüchse, andere Nationen nutzen die vielseitige Mehrzweckwaffe in der heutigen Version M3: Die 84mm-Panzerfaust Carl Gustaf von Saab.

Die Carl Gustaf M3 lässt sich zweckmäßigerweise im Zwei-Mann-Betrieb aus Richt- und Ladeschütze einsetzen. Foto. Saab
Bereits im Dezember 2013 hatte der schwedische Konzern die neue Munitionssorte HEAT 655 CS (High Explosive Anti Tank Confined Space) für die Mehrzweckwaffe vorgestellt, wodurch sie sich nun auch aus Gebäuden heraus einsetzen lässt. Nun hat auch Saabs AT4CS-Familie zwei neue Zuwächse erhalten. Die AT4CS ER (Confined Space Extended Range) lässt sich nicht nur aus beengten Räumen einsetzen, sondern legt im Vergleich zum Vorgängermodell noch einmal 200 Meter Reichweite zu, so daß Ziele auf bis zu 600 Meter bekämpft werden können. Die AT4CS HE (High Explosive) basiert auf der AT4CS AST (Anti Structure) und detoniert wahlweise bei Aufschlag oder mit einem programmierten Luftsprengpunkt und bietet eine Reichweite von 1000 Metern. Aufgegeben hat Saab dem Vernehmen nach einen aus der Waffe zu verschießenden Lenkflugkörper. Die neuen Munitionssorten sollen im nächsten Jahr in Serie gehen und die bisherige AT4CS-Munitionspalette aus HP (High Penetration), RS (Reduced Sensivity) und AST ergänzen. Ebenso in Entwicklung befindet sich die neue 84-mm-Mehrzweckbüchsenvariante M4. Werkstoffe wie Titan sollen das Gewicht der neuen Carl-Gustaf-Generation deutlich senken. So soll eine geladene M4 etwa so viel wiegen wie eine ungeladene M3. (ww)

www.saabgroup.com

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