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Mittwoch, 18. Februar 2015

DM131 - neue 40mm-Munitionstechnologie für die Bundeswehr

Koblenz/Düsseldorf (ww) Die Bundeswehr beschafft erstmals eine neue 40mm x 53 Munition mit Luftsprengpunkttechnologie aus dem Hause Rheinmetall. Die 40mm x 53 Airburst-Munition (ABM) ist nicht nur von der Bundeswehr, sondern auch von den niederländischen Streitkräften voll qualifiziert worden. Das Pilotlos der von den deutschen Beschaffungsbehörden als DM131 katalogisierten Munition wird derzeit durch Rheinmetall ausgeliefert. Es umfasst mehrere tausend dieser Patronen. Der Auftragswert liegt im einstelligen €-Millionenbereich.
Detonation einer 40mm x 53 DM131 über einem Ziel. Foto: Rheinmetall

Bei tempierbarer „Airburst“- („Luftsprengpunkt“-) Munition lässt sich der Detonationszeitpunkt der Geschosse programmieren. Dies geschieht bei dem Rheinmetall-Technologieansatz nach dem Verlassen des Projektils aus dem Rohr der Waffe durch ein vom Feuerleitvisier übermitteltes Infrarot-Signal. Die Wirkung der Geschosse wird dann in einer exakt ermittelten Distanz über ihrem Ziel erbracht – selbst wenn sich dieses hinter Deckungen befindet. Daher steigert die neuartige Munition erheblich die Kampfkraft der einsatzbewährten 40mm Granatmaschinenwaffen der Bundeswehr. Entsprechende Feuerleittechnologie vorausgesetzt, kommt die DM131 auf eine Wirkreichweite von 2200 Metern.

www.rheinmetall-defence.de

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