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Sonntag, 24. Juli 2016

Heron 1 fliegt ab November für die Bundeswehr in Mali

Koblenz (ww) Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAInBw) und Airbus Defence and Space haben einen Vertrag zur Bereitstellung von Aufklärungsdrohnen des Typs Heron 1 für die Unterstützung der deutschen Bundeswehrmission in Mali unterschrieben.
Ein Heron 1 im ISAF-Einsatz. Foto: Airbus
Wie seit 2010 beim Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan, werden die unbemannten Systeme vom israelischen Hersteller IAI geleast und von Airbus betrieben; der reine Einsatzflugbetrieb wird auch weiterhin ausschließlich von Soldaten durchgeführt. Der Betrieb in Mali soll im November 2016 beginnen und ist zunächst bis Februar 2018 geplant.

„Die erneute Beauftragung verdanken wir nicht zuletzt unseren Erfahrungen aus den mehr als 2300 in Afghanistan geflogenen Missionen“, begründet Thomas Reinartz, Airbus Vertriebsleiter für Unbemannte Flugsysteme, den Vertragsabschluss. „Wir haben dort zur Zufriedenheit des Kunden bewiesen, wie zuverlässig wir arbeiten - mit einer Verfügbarkeit der Flotte von mehr als 95 Prozent.“
Zum 1. Juli 2016 hat die Bundeswehr den Aufklärungsauftrag in Mali von den Niederlanden übernommen. Die deutschen Aufklärungskräfte nehmen im Rahmen der Mission MINUSMA ihre Aufgabe dabei im Schwerpunkt in der Region um Gao war. Die derzeitige Bedrohungslage und die Größe des Einsatzgebietes – Nord-Mali allein ist mehr als doppelt so groß wie Deutschland – erfordern den Einsatz eines Aufklärungssystems mit großer Reichweite und langer Flugzeit. Aufgrund der äußerst positiven Erfahrungen in Afghanistan wird die Bundeswehr auch in Mali nun Drohnen vom Typ Heron 1 einsetzen.

www.space-airbusds.com




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