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Mittwoch, 31. August 2016

Heckler & Koch erhält Großauftrag für Gewehre

Vilnius/Litauen, Oberndorf am Neckar (ww) Heckler &Koch hat einen Großauftrag zur Lieferung von Handwaffen erhalten. So bestellten die litauischen Streitkräfte zusätzliche G36-Sturmgewehre und neue 40mm-Anbaugranatwerfer HK269. Während sowohl das litauische Verteidigungsministerium als auch HK keine genauen Stückzahlen nennen, geben beide den Auftragswert mit rund 12,5 Millionen Euro an. Noch nicht bestätigen ließen sich die ebenfalls heute aufkommenden Gerüchte, wonach Heckler&Koch mit dem HK416A5 die Ausschreibung um die „Arme Individuelle Future (AIF)“ der französischen Streitkräfte gewonnen habe.
G36KA4M1 (Foto: MoD Litauen/HK)
HK269 (Foto: MoD Litauen/HK)

Das G36 ist seit 2007 das Standard-Sturmgewehr der litauischen Armee. Die Ende August durch Litauen beauftragten G36KA4M1 sollen 2017 ausgeliefert werden. Dabei handelt es sich um eine modifizierte Variante des G36. Die bestellte Waffenkonfiguration entspricht den Erfahrungen, Wünschen und Empfehlungen der Nutzerebene. Ausgestattet wird das modulare G36 KA4M1 mit neuer Schulterstütze, neuem schlankeren Handschutz sowie einer modifizierten Visierschiene. Das in diesem Zuge neu eingeführte 40 mm Anbaugerät HK269 verfügt anders als sein Vorgängermodell über ein beidseitig ausschwenkbares Waffenrohr. Somit können sowohl Links- als auch Rechtsschützen die Waffe problemlos bedienen.
Neben Litauen hat auch Lettland das G36 als Standardgewehr eingeführt. Auch dieser baltische Staat hält an der ab 2006 dort beschafften Waffe fest.

1 Kommentar:

  1. So viel zu schlechten Erfahrungen mit dem G36! Was machen die anderen falsch, was WIR (Deutschland) angeblich richtig gemacht haben mit der Abschafung des G36 (Achtung: Sarkasmus)??? Ich frage mich, wo das wirkliche Problem liegt?

    Mit kam. Gruß,

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