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Freitag, 23. Dezember 2016

Challenger 2 Life Extension Project - zwei Firmenkonsortien beginnen mit Bewertungsphase

London (ww) Im Challenger 2 Life Extension Project (CR2 LEP) zur Nutzungsdauerverlängerung seines Standard-Kampfpanzers hat das britische Verteidigungsministerium die Bewertungsphase ("Assesment Phase") beauftragt.

Challenger 2 Theatre Entry Standard (TES) mit Mobile Camouflage System. Foto: UK MoD
Zwei Firmenkonsortien sollen nun damit beginnen, den aktuellen Rüststand zu untersuchen und Modernisierungsvorschläge zu erarbeiten. Das betrifft vor allem die Führungsausstattung, Optik und Optronik sowie Elektronik. Auf der einen Seite tritt das das von BAE Systems geführte "Team Challenger 2" an. In BAE Systems ging Vickers Defence Systems auf, die den ab 1998 in die British Army eingeführten Challenger 2 ab Mitte der 1980er Jahre entwickelt und dann gebaut haben. Auf der anderen Seite geht die Rheinmetall Landsysteme GmbH ins Rennen, ebenfalls mit einer eigenen Präsenz im Vereinigten Königreich ansässig und mit zahlreichen britischen Partnern geteamt.
Die Bewertungsphase kostet insgesamt 53 Mio britische Pfund (62,4 Mio Euro). Die beiden Firmenkonsortien erhalten jeweils rund 23 Mio britische Pfund (ca. 27 Mio Euro), dazu kommen 7 Millionen britische Pfund (8,2 Mio Euro) sonstige Kosten.
Nach der Bewertungsphase erfolgen als weitere Schritte die Entwicklung und Demonstration, Herstellung und Nutzung. Der kampfwertgesteigerte Challenegr 2 Mark 2 soll dann bis 2035 in Nutzung bleiben. 

www.baesystems.com
www.rheinmetall-defence.com

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