Dieses Blog durchsuchen
Donnerstag, 26. Juli 2012
Mitteldrin statt nur dabei - erster Mittelkalibertag von Rheinmetall
Vom schweren Maschinengewehr auf einem Patrouillenfahrzeug über die Maschinenkanonen in Schützenpanzern und Kampfflugzeugen bis hin zum Flugabwehrgeschütz – eine Vielzahl von Effektoren internationaler Streitkräfte nutzt auf den heutigen und auch zukünftigen Gefechtsfeldern Mittelkalibermunition.
Auch Rheinmetall bietet eine umfangreiche Auswahl an Mittelkalibermunition an. In seinem Erprobungszentrum Ochsenboden (EZO) bei Studen in der Schweiz führte das wehrtechnische Systemhaus Ende Juni 2012 erstmals seinen „Medium Calibre Day“ durch. Ein internationales Fachpublikum erhielt so Einblicke in Rheinmetalls umfangreiche Aktivitäten auf diesem Sektor.
USMC beschafft Colt-Klassiker
![]() |
| M1911A1 Rail Gun. Foto: Colt |
Rückkehr eines Klassikers: Das U.S. Marine Corps beschafft für seine Fernspäh- und Spezialkräfte 12.000 Colt M1911A1 Rail Guns als neue “M45 Close Quarter Battle Pistol (CQBC)”. Die Waffe basiert auf dem über 100 Jahre alten, aber bewährten Design der von John Moses Browning entworfenen Single-Action-Pistole im Kaliber .45 ACP (11,43 x 23 mm), die 1911 Standardwaffe der US-Streitkräfte wurde. Die moderne Version verfügt allerdings über eine modifizierte innenliegende Schlagbolzensicherung sowie eine modernere Schließfeder, um den Rückstoß zu reduzieren. Weiterhin besitzt das Griffstück eine integrierte Mil-Std 1913-Schiene, um z. B. Laser-Licht-Module aufnehmen zu können. Handhabungsrillen im vorderen Bereich des Verschlusses erleichtern die Ladekontrolle. Etliche Teile aus rostfreiem Stahl, eine Ceracoat-Beschichtung und die sandfarbene Farbgebung sollen vor Korrosionsschäden und Lichtreflexionen schützen. Colt Defense fertigt die Waffen in seinem Werk in West Hartford, Connecticut und liefert sie bis 2017 aus. Insgesamt beläuft sich der Vertragswert für die Pistolen, Ersatzteile sowie logistische Unterstützung auf 22,5 Millionen US-Dollar. (ww)
Foto: Colt
www.colt.com
Dienstag, 3. Juli 2012
214 neue Bushmaster für Australien
Die australische Regierung hat angekündigt, 214 weitere Bushmaster für das australische Heer zu beschaffen. Thales Australia (vormals Australia Defence Industries/ADI) wird die geschützten 4x4-Fahrzeuge ausliefern.
![]() |
| Thales Bushmaster. Foto: Thales |
Die Ende der 1990er Jahre erstmals eingeführten Bushmaster wiegen rund 12,5 Tonnen und erreichen dank ihres 320 PS starken Caterpillar 3126E ATAAC Sechszylinder-Motors eine Geschwindigkeit von rund 100 km/h und eine Reichweite von 800 km. Sie bieten bis zu zehn Soldaten Platz und schützen vor Beschuss, IED-Angriffen und Minen. Es sind verschiedene Versionen verfügbar: Mannschaftstransportfahrzeug, Gefechtsstandfahrzeug, Krankentransporter, Mörserträger, Feuerleitfahrzeug oder Pioniererkundungsfahrzeug. Über 800 Bushmaster befinden sich derzeit im Dienste der australischen und niederländischen Streitkräfte. Die vielseitigen Fahrzeuge haben sich in Afghanistan, Irak und Ost-Timor bewährt. (ww)
www.thalesgroup.com
www.thalesprotectedmobility.com.au
Montag, 2. Juli 2012
B&T: Umzug in größeres Firmengebäude
B&T (früher Brügger & Thomet), einer der weltweit führenden Hersteller von Schalldämpfern und Waffenanbauteilen, ist umgezogen. Das neue Firmengebäude mit über 5.000m2 Produktions-/Lager- und Bürofläche ermöglicht es B&T, in Zukunft noch besser und schneller auf Kundenwünsche einzugehen.
![]() |
| Das neue B&T-Firmengebäude (Foto: B&T) |
Firmenchef Karl Brügger: „Bei B&T ist man durch das neue Firmengebäude für die Herausforderungen der Zukunft bestens gerüstet. Alle drei Teilbereiche des Unternehmens, Handel, Fertigung und Entwicklung, werden hiervon profitieren.“ B&T will sich durch Neubau und Umzug auch dem Endverbraucher besser präsentieren. So gestaltet das Unternehmen Teile des nun auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegenden alten Firmengeländes zu einem B&T Shop um, der anfang September öffnet. Auf einer Verkaufsfläche von über 300m2 wird neben einem breiten Sortiment an B&T Produkten auch taktische Ausrüstung, Zubehör und Bekleidung von Herstellern angeboten, die B&T in der Schweiz vertritt – etwa Aimpoint, Arc’teryx, Blackhawk, Heckler&Koch, Schmidt&Bender, Simunition oder 5.11 Tactical. Im shopinternen Schiesstand lassen sich zudem die B&T-Waffen und Zubehör testen. (ww)
Donnerstag, 28. Juni 2012
Bundespolizei schließt Modernisierung ihrer Hubschrauberflotte ab
Mit der Auslieferung zweier Eurocopter EC 155 B1 hat die Bundespolizei die Modernisierung ihrer Hubschrauberflotte abgeschlossen. Die letzten beiden Maschinen des Programmes wurden am 27. Juni 2012 bei der Bundespolizei-Fliegerstaffel Blumberg bei Berlin eingeführt.
![]() |
| EC 155 B1 der Bundespolizei. Foto: Eurocopter |
Die leichten Transporthubschrauber EC 155 B1 stammen aus der Dauphin-Familie. Dank zweier 935 PS starken Turbomeca Arriel 2C2-Triebwerke kommen sie auf eine Höchstgeschwindigkeit von 324 km/h. Die Besatzung besteht aus zwei Piloten, zusätzlich können 13 weitere Personen befördert werden. Die Reichweite beträgt 830 Kilometer, die Zuladung 1,5 Tonnen bei einem maximalen Startgewicht von 4,8 Tonnen. Das moderne, digitale Glas-Cockpit und ein Vier-Achsen-Autopilot erleichtern die Arbeit der Piloten. Zu der für Polizeimissionen ausgelegten Sonderausstattung kommen bei der EC155 B1 Tag- und Nachtsichtkameras, leistungsstarke Suchscheinwerfer und Lautsprechersysteme, eine 90 Meter lange Seilwinde sowie umfangreiches Sonderzubehör zur digitalen Datenübermittlung von Luftbildern und Videosequenzen.
Donnerstag, 7. Juni 2012
IWI: Neue Sturmgewehr-Varianten
Israel Weapon Industries (IWI) erweitert sein Sturmgewehr-Produktportfolio.
Hierzu zählen neue Flattop-Varianten des X95 und der Tavor-Waffenfamilie.
![]() |
| X95 (Photo: IWI) |
![]() |
| Tavor TAR-21 (Photo: IWI) |
Dazu kommen auf die NATO-Kaliber 5,56 x 45 mm und 7,62 x 51 mm ausgelegte Versionen
der ACE-Familie, die ACE N (=NATO). Letztere Waffenfamilie basiert auf dem
GALIL-Sturmgewehr.
![]() |
| ACE N (Photo: IWI) |
IWI's neue Flattop-Ausführungen ermöglichen es, alle gängigen Optiken auf
den Waffen zu fixieren. Damit reagiert die israelische Firma – ebenso wie mit
dem ACE N - auf entsprechende Nachfragen auf dem internationalen Markt.
Die neue Produktpalette – zu der auch der vor wenigen Tagen vorgestellte
Granatwerfer IWI GL 40 gehört – ist erstmals auf der Eurosatory 2012 zu sehen.
(ww)
www.iwi.net
Mittwoch, 6. Juni 2012
FN Herstal präsentiert neues FN SCAR-H TPR
![]() |
| Foto: FN Herstal |
FN Herstal hat seine Special Forces Combat Assault Rifle (SCAR)-Familie um ein taktisches Präzisionsgewehr erweitert. Die neue FN SCAR-H TPR (Heavy – Tactical Precision Rifle) verfügt über eine feste Scharfschützenschulterstütze, die sich in Länge (10 Positionen) und Höhe (8 Positionen) verstellen lässt. So lässt sich das Gewehr individuell an Schutz- und Trageausstattung oder an die Kopfhaltung beim Einsatz optischer oder mechanischer Visierungen anpassen. Eine MIL-STD 1913-Schiene unten an der Schulterstütze erlaubt das Anbringen eines Monopods. Die SCAR-H TPR ist auf schnelles und treffgenaues Schießen auf kurze und lange Reichweiten ausgelegt. Sie weist im übrigen die Merkmale der SCAR-H PR auf: leichtes Gewicht, hohe Robustheit, verlängerte MIL-STD 1913 Picatinny-Schiene auf der Gehäuseoberseite, 10- oder 20-Schuss-Stahlmagazine sowie ein Feuerwahlhebel entweder mit der Einstellung sicher/Einzelfeuer oder sicher/Einzel-/Dauerfeuer. (ww)
Dienstag, 5. Juni 2012
Neuer Granatwerfer IWI GL 40
![]() |
| Photo: IWI |
Israel Weapon Industries hat in Kooperation mit der Zahal (IDF) einen neuen 40-mm-Granatwerfer entwickelt. Bei nur 1,4 Kilo Gewicht soll der IWI GL 40 sowohl Low Velocity als auch Medium Velocity Munition im Kaliber 40 x 46 mm verschießen können. Der seitlich zu öffnende Lauf nimmt Patronen in verschiedensten Längen auf. Die Waffe kommt in zwei unterschiedlichen Lauflängen für 300 Meter und 400 Meter Reichweite und lässt sich nach Herstellerangaben an alle gängigen Sturmgewehre adaptieren. Der IWI GL 40 ist darüber hinaus auch als Stand-Alone-Werfer einsetzbar. Über Picatinny-Schienen lassen sich optische Visierungen oder Feuerleitvisiere anbringen. Eine verstärkte Mündung, eine manuelle Sicherung sowie eine interne Sicherung, die das Auslösen des Schusses beim Schließen des Laufes mit gedrücktem Abzug verhindert, sorgen für Handhabungssicherheit. (ww)
www.iwi.net
Donnerstag, 24. Mai 2012
Lehrübung Hinterhalt 2012
Im Auftrag
des Heeresamtes führte die Infanterieschule am 22. und 23. Mai 2012 erstmals
die „Lehrübung Hinterhalt“ durch. Schwerpunkt bildete die Darstellung der
Fähigkeiten zum Bestehen eines Hinterhaltes sowie der Kampf gegen irreguläre
Kräfte nach Auslösen eines Hinterhaltes.
Die rund 200 Mann
starke Lehrtruppe stammte unter anderem aus
dem Fallschirmjägerbataillon 313 aus Seedorf, dem Panzergrenadierlehrbataillon
92 aus Munster sowie dem Aufklärungsbataillon 8 aus Freyung. Sie stellte eine
verstärkte Infanteriekompanie mit GTK Boxer, TPz Fuchs sowie einem unterstellten
Panzergrenadierzug mit SPz Marder dar. Dazu kamen HUMINT-, EloKa-, PsyOps-, Pionier-
und Kampfmittelräum-, sowie Sanitätsanteile. Zudem verstärkte die 18th Engineer
Brigade der U.S. Army aus Schweinfurt die Lehrtruppe mit einem Road Clearance
Package.
![]() |
| Das U.S. Road Clearance Package zwischen deutschen TPz Fuchs und GTK Boxer auf der Marschstraße (Foto: Jan-P. Weisswange) |
In einem
ersten Gefechtsausschnitt führte die Lehrtruppe zunächst die zur Verfügung
stehenden Kräfte, Mittel und Fähigkeiten einer verstärkten Infanteriekompanie vor.
![]() |
| Panzergrenadiere beim 5/25-Check um ihren SPz Marder…(Foto: Jan-P. Weisswange) |
![]() |
| …und aufgesessen bei der Überwachung (Foto: Jan-P. Weisswange) |
Dazu kamen
Handlungen und Verfahren zum Erkennen und Verhindern eines Hinterhaltes einschließlich
des Räumens improvisierter Sprengladungen (Improved Explosive Devices, IED’s) vor.
![]() |
| Mikroaufklärungsdrohne für den Ortsbereich (MIKADO) alias AirRobot AR 100-B (Foto: Jan-P. Weisswange) |
![]() |
| Suche nach IED’s mit Sonde und Spürhund (Foto: Jan-P. Weisswange) |
![]() |
| Absprache zwischen US- und deutschen Pionieren (Foto: Jan-P. Weisswange) |
![]() |
| Manipulator PackBot verbringt Schlagladung auf IED… (Foto: Jan-P. Weisswange) |
![]() |
| …anschließend erfolgt die Sprengung (Foto: Jan-P. Weisswange) |
Ein zweites
Bild zeigte dann das Werfen irregulärer Kräfte, die einen Zug der Kompanie in
einem Hinterhalt durch ein ferngezündetes Exposively Formed Projectile (EFP)
sowie mit Hand- und Panzerabwehrhandwaffen angegriffen hatten. Auch wenn jeder
Hinterhalt anders verläuft und es kein Patentrezept gibt: Entschlossenheit, Ergreifen
der Initiative, Herstellen der Feuerüberlegenheit sowie schnelle
Verwundetenversorgung durch qualifizierte Selbst- und Kameradenhilfe sind
Schlüssel zum Bestehen im Gefecht.
![]() |
| Im Schutze ihres GTK Boxer leisten Infanteristen Tactical Combat Casualty Care für die Besatzung des ausgefallenen Spähpanzers Fennek (Foto: Jan-P. Weisswange) |
Zielgruppe
der Lehrübung waren in erster Linie Einheits- und Teileinheitsführer des
Heeres. Insgesamt nahmen an beiden Tagen mehrere Hundert Gäste aus allen
Teilstreitkräften, militärischen Organisationsbereichen, aus verbündeten
Streitkräfte sowie zivilen Behörden an ihr teil. Eine statische Waffenschau im
Vorfeld ergänzte die Vorführung. (ww)
Freitag, 20. April 2012
Supacat HMT Extenda für australische Spezialkräfte
Die australische Beschaffungsbehörde Defence Material Organisation (DMO) hat den britischen Hersteller Supacat als „bevorzugten Bieter“ (Preferred Bidder) für ein Spezialkräfte-Fahrzeug ausgewählt.
![]() |
| Supacat HMT Extenda. Foto: Supacat |
Die neueste Version des Supacat Special Forces HMT Extenda hat viele Gemeinsamkeiten mit der „Nary“-HMT-Flotte, die Supacat 2009 an die australischen Streitkräfte geliefert hatte. Es bietet aber hinsichtlich des Schutzes der Besatzung und der Vielseitigkeit Verbesserungen. So lässt sich das HMT Extenda durch eine separate Achsenbaugruppe entweder in eine 4 x 4 oder eine 6 x 6-Konfiguration konvertieren. Modulare Ausstattungen für ballistischen und Minenschutz sowie diverse Zusatzausrüstung – etwa für ISTAR, Funk/Führung, Begleitschutz oder als Waffenträger – gewähren ein hohes Maß an Flexibilität. Aufgrund der Einsatzerfahrungen legten die Konstrukteure besonderen Wert auf die Aspekte Feuerkraft, Schutz, Zuladung, Operabilität und Sicherheit.
Das HMT Extenda geht nun in die Project Definition and Evaluation(PD&E)-Phase. Weitere Fahrzeuge sollen danach durch eine separate Beauftragung beschafft werden.
Supacat liefert das HMT Extenda über seine australische Vertretung in Melbourne aus. Diesem Team gehören 14 australische Industriepartner an, die auch zur Auslieferung und zur Instandsetzung der Serienfahrzeuge zur Verfügung stehen. (ww)
Abonnieren
Posts (Atom)




















