Dieses Blog durchsuchen

Freitag, 29. März 2019

Von Kassel nach Down Under: Australische Regierung inspiziert erstes Boxer-Fahrzeug für Land 400 Phase 2

Kassel (ww) Eine hohe australische Delegation hat den Rheinmetall-Standort Kassel im Rahmen des Rüstungsprogramms Land 400 Phase 2 besucht. Im Zuge dieses Projektes beschafft Australian Defence Force (ADF) 211 Boxer-Gefechtsfahrzeuge.
Die australische Delegation bei Rheinmetall in Kassel (Foto: Rheinmetall/Uwe Zucchi)
Am gestrigen Donnerstag haben die australische Botschafterin in Deutschland, Lynette Wood, sowie hochrangige Vertreter der ADF das erste Boxer-Mehrzweckfahrzeug, das an das Kundenland ausgeliefert wird, inspiziert. Die Auslieferung wird in den kommenden Wochen per Seetransport erfolgen.
Das erste Boxer-Mehrzweckfahrzeug für die ADF, noch nicht mit dem australischen Tarnanstrich (Foto: Rheinmetall/Uwe Zucchi)
Die ersten Boxer-Fahrzeuge werden noch dieses Jahr von der australischen Armee in Betrieb genommen. Nach ihrer Ankunft in Australien erfolgen vor der Auslieferung noch einige Modifikationen dieser ersten Boxer-Fahrzeuge. Hierzu gehören die Installation der Kommunikations- und Computerausstattung der australischen Streitkräfte, die Einrüstung einer fernbedienbaren Waffenstation und der Tarnanstrich der australischen Armee.
Der Radspähpanzer Boxer CRV während der Truppenerprobungen (Foto: Rheinmetall)
Insgesamt wird Rheinmetall im Rahmen des Land 400 Phase 2-Auftrags 211 Boxer-Fahrzeuge an die australische Armee liefern. Dabei handelt es sich um133 Radspähpanzer mit dem Lance-Turm und 30mm-Maschinenkanone (Combat Reconnaissance Vehicle, CRV), 13 Mehrzweckfahrzeuge, 15 Führungsfahrzeuge (C2), 29 Überwachungs/Feuerunterstützungsfahrzeuge (Surveillance/Joint Fire Support), elf Instandsetzungsfahrzeuge und zehn Bergefahrzeuge mit Kran.
Das Rüstungsprojekt erfolgt in enger Kooperation mit der australischen Industrie. Rheinmetall wird zur Realisierung des Boxer 8x8 CRV-Projekts am Standort Brisbane im australischen Staat Queensland ein eigenes Kompetenz- und Fertigungszentrum aufbauen. Über 40 australische Unternehmen werden in das Programm eingebunden.


www.rheinmetall.com

Mittwoch, 27. März 2019

So macht man Weißbuch: Appell des Generalstabs des Bundesheeres zur effektiven Landesverteidigung

Wien (ww) Der Österreichische Generalstab hat in Abstimmung mit Verteidigungsminister Mario Kunasek eine schonungslose Analyse zur Einsatzfähigkeit des Bundesheeres vorgelegt. Die online als pdf verfügbare Broschüre macht auf die Diskrepanz zwischen dem Verfassungsauftrag zur Landesverteidigung, der Budgetlage und dem Realzustand des Bundesheeres aufmerksam. Der Chef des Generalstabs, General Robert Brieger: "Ich erachte es als meine Pflicht, eine realistische Einschätzung über die Situation des Bundesheeres sowie dessen absehbare Entwicklung unter Zugrundelegung der budgetären Rahmenbedingungen vorzunehmen. Das Ergebnis ist sehr klar: Das Bundesheer hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten von der eigenständigen Fähigkeit zur Landesverteidigung dramatisch entfernt." Das Bundesheer stehe, so Brieger weiter, "erstmalig seit seinem Bestehen vor dem Scheideweg, ob es seine Kernaufgabe als bewaffnete Macht der Republik Österreich überhaupt noch wahrnehmen kann, oder eben nicht."




Das Papier ist absolut lesenswert - vor allem, weil sich die traditionell hervorragende österreichische strategische Analysefähigkeit wohltuend von der hierzulande üblichen Gefälligkeitsgutachten-Worthülsenakrobatik abhebt. In dem Dokument finden sich deshalb auch einige für die deutsche Diskussion bemerkenswerte Vorschläge:  Etwa die "Nutzung neuer Technologien wie künstlicher Intelligenz und autonomer Systeme sowie Abwehr zerstörerisch-disruptiver Technologien", die "Wiederherstellung der Feldverwendungsfähigkeit der Grundwehrdiener durch eine Verlängerung des Wehrdienstes", die "ständige rasche Reaktionsfähigkeit des Bundesheeres zur militärischen Präsenz an neuralgischen Punkten des öffentlichen Lebens" oder auch die Erhöhung der Einsatzbereitschaft durch Wiedereinführung von häufigen, regelmäßigen und verpflichtenden Übungen der Miliz." Fazit: Es bleibt zu hoffen, daß die Botschaften des Bundesheeres auf fruchtbaren Boden fallen. Davon unabhängig: Dieses Papier sollte Pflichtlektüre bei Streitkräften und Strategic Community in Deutschland werden. So macht man Weißbuch!
www.bundesheer.at






Dienstag, 26. März 2019

Kommentar: Empörung über Artikel 13/17 - lasst Taten folgen!

Brüssel/Berlin (ww) Am heutigen Tage herrscht allenthalben große Empörung wegen der Urheberrechtsreform, die das EU-Parlament am 26. März 2019 beschloss. Viele befürchten jetzt Uploadfilter und infolgedessen Zensur.
Ich finde es gut, daß so viele Bürger und Politiker für ihre Freiheitsrechte einzutreten bereit sind und diesen Unmut auch äußern. Denn davon lebt die Demokratie. Die gute Nachricht: Demnächst haben einige von uns wieder Chancen dazu, ihren Worten Taten folgen zu lassen. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben die gute Gelegenheit, die bürgerferne, bureaucratisierte und dazu noch völlig unnötige Verschärfung des ohnehin schon restriktiven deutschen Waffenrechtes vom Tisch zu fegen.
Das SHOT Show Shirt 2017 von Crye Precision sagt alles. (Foto: JPW)
Und was ebenfalls schön ist: Wir Bürger haben wenige Wochen später die Gelegenheit, dies bei den Wahlen zum Europäischen Parlament zu honorieren - oder auch abzustrafen. Sollen uns in Straßburg und Brüssel doch Volksvertreterinnen und Volksvertreter vertreten, die nicht einfach alles so durchwinken wie die EU- Feuerwaffenrichtlinie. Liebe Abgeordnete: Bekämpft die Kriminalität und nicht die Freiheit derer, die Euch Eure Macht anvertraut haben!

CAC - der neue Kampfgefährte der Poilus von Tarrerias-Bonjean

Celles-sur-Durolles (ww) In meinem Artikel zum französischen Ausrüstungsprogramm Combattant 2020 sprach ich schon das neue Couteau Combattant 2020 an, welches den Poilus künftig als Waffe, Werkzeug und zum Leben im Felde dient. Ein Reservisten- und Schützenkamerad aus meiner Freiburger Zeit, Michael, las diesen Artikel und machte mich darauf aufmerksam, daß dieses schneidige Stück von einem französischen Traditionshersteller stammt – nämlich Tarrerias-Bonjean (TB-Outdoor). Wie ich auf einem Besuch bei dem stolzen Familienunternehmen auf der IWA 2019 erfuhr, heißt das in Rede stehende Modell CAC (Combat Assistance Campagne ).

Das Couteau Combattant 2020 - Modell CAC von Tarrerias-Bonjean. In dieser Form nicht im Handel erhältlich. (Foto: TB Outdoor)
Zugleich stieg aber auch Michael in eine umfangreiche Recherche ein und übersandte mir den folgenden Bericht, den ich hier sehr gerne veröffentliche.
 
(Text&Fotos: Michael, Redaktion: ww) Zugegeben, bis vor wenigen Monaten war mir die Firma komplett unbekannt. Ich stolperte über einen Artikel zum französischen „Combattant 2020“-Programm. Hier wurde ein Klappmesser als Ausrüstungsgegenstand erwähnt. Nach einer umfangreichen Suche fand ich die Firma Tarrerias-Bonjean. Heute unter TB Outdoor firmierend, führt das Familienunternehmen seine Ursprünge auf das Jahr 1648 zurück. Der nach ISO 9001 und 14001 zertifizierte Betrieb produziert auf 16000 m² an drei Standorten Besteck für Haushalt und Gastronomie, moderne und traditionsreiche Schneidwaren und ist seit 1996 auch Lieferant für die heimischen Streitkräfte. Nach einem erfolgreichen Auswahlverfahren im Jahre 2017 beschafft nun die Armée Francaise seit 2018 das Messer „CAC (Combat Assistance Campagne )“. Die Lieferungen sollen 2022 abgeschlossen sein.
Das TB CAC S200 (links im Bild) im Vergleich zum schweizerischen Soldatenmesser 08 von Victorinox (Foto: Michael)
Das militärische CAC ist nicht im Handel erhältlich, wohl aber einige zivile Varianten davon. Die im folgenden gezeigten Messer entstammen meiner Sammlung. Das hier abgebildete CAC S200 ist eine zivile Version. Dieses unterscheidet sich von der militärischen Variante im verwendeten Griffmaterial (PA6 statt G10) und einem verbauten Korkenzieher. Ich habe eine Variante mit G10 Schalen, ohne Korkenzieher und mit Teilwellenschliff gewählt. Damit enden die Unterschiede.

Das CAC
Für die Konstruktion des Messers ist Philippe Perotti – S&T-Blog Lesern als Autor von Publikationen wie „Sniping 4th Generation“ bestens bekannt – mit verantwortlich. Als ehemaliger Angehöriger einer Spezialeinheit brachte er sein fundiertes Wissen ein. Das CAC verfügt über einen Glasbrecher am Ende des Hefts und einen Gurtschneider mit wechselbaren Klingen.
Ersatzteile und Wechselklingen für das CAC Messer sind verfügbar. (Foto: Michael)

Der Clip (Tip up) ist umsetzbar. Verriegelt wird das Messer über den „Axis Lock“ von Benchmade, wodurch es sich mit seinem angenehmen Klingengang sehr flüssig öffnen und schließen lässt. Im verriegelten Zustand weist die Klinge kein Spiel auf. Die Öffnungshilfe kann problemlos entfernt werden – gerade für den deutschen Markt ein Pluspunkt. Sehr überraschend für ein Messer dieser Größe ist sein sehr geringes Gewicht. Bei einer Klingenlänge von 95 mm und einer Gesamtlänge von 238 mm hat es ein Gewicht von ca. 170 Gramm (mit G10 Griffschalen) Der Stahlkörper des Messers ist zur Gewichtsersparnis gelocht. Die drei Millimeter starke Klinge besteht aus einem martensitischen Stahl, vom Hersteller als „Nitrox“ bezeichnet, vergleichbar dem Stahl 4116.

Der PVD-beschichtete Göffel passt in das Holster. (Foto: Michael)
Die Klingen sind mit PVD Beschichtung in glatt und Teilwelle, sowie in blank nur mit Teilwelle lieferbar. Auch bei den Griffschalen gibt es neben den günstigeren PA6-Kunststoffschalen in verschiedenen Farben auch G10-Schalen in diversen Farben. Sehr schön ist in diesem Zusammenhang, dass man auch nach dem Erwerb der Messer viele Teile und Ersatzteile kaufen kann. Durch die Verwendung von Standardschrauben ist ein einfacher Umbau des Messers in verschiedene Varianten möglich und die Wartung wird vereinfacht. Wer möchte, kann das Messer auch zum feststehenden Messer umrüsten. Es wird eine einschraubbare Blockierung für den Verschluss angeboten.
Das CAC-Etui passt an die PALS-Bebänderung. (Foto: Michael)
Für das Messer gibt es mehrere Möglichkeiten des Transports: TB bietet auf seiner Seite insgesamt drei Möglichkeiten an. Zwei Scheiden aus Kydex erlauben das Tragen des Messers geschlossen oder mit geöffneter Klinge. Die dritte Variante ist ein Holster aus 3149 Polyester. Dieses Holster ist MOLLE-kompatibel und nimmt auch den „Göffel“ (Gabel/Löffel- Feldbesteck) hinter dem transparenten Kunststoffstreifen auf. Das Messer wird dabei geschützt.


Das Maraudeur
Noch ein weiteres Modell aus dem Hause TB Outdoor soll hier kurz vorgestellt werden, das Maraudeur. Dieses Messer mit feststehender Klinge ist leider kein Ausrüstungsteil der Armee. Es wurde aber für eine französische Spezialeinheit von Philippe Perotti entwickelt.
Das Maraudeur mit G10 Beschalung und Teilwellenschliff... (Foto: Michael)

...und im Vergleich zum Eickhorn GEK EDC (links im Bild) mit Tek Lock Verschluss. (Foto: Michael)

Das Messer mit seinem durchgehenden Erl hat am hinteren Ende einen Glasbrecher und wird mit einer sehr flachen Kydexscheide geliefert. Leider ist das MOLLE Adapter nicht mit dabei. So kann der Kunde wählen, ob er dieses MOLLE Adapter oder einen Tek Lock Verschluss befestigen möchte. TB beschreibt den Messerstahl mit seinem Markennamen als „MOX“ Stahl. Dieser ist aber analog zum Böhler N690 oder zum 1.4528 Stahl zu sehen. Der Stahl hat eine Härte von ca. 58 HRC. Das Messer besitzt eine Gesamtlänge von ca. 247 mm, die Klinge liegt bei ca. 115 mm und ist 4mm dick. Auch hier ist das Messer mit ca. 280 Gramm (mit Scheide, Verschluss und G10 Schalen) angenehm leicht. Es wirkt insgesamt sehr ausgewogen.
Das TB-Maraudeur mit MOLLE-kompatibler Scheide. (Foto: Michael)
Wie beim CAC Messer gibt es auch hier einige Optionen. Die PVD beschichtete Klinge wird mit und ohne Teilwellenschliff angeboten. Das Messer ist mit Paracord 550 in verschiedenen Farben, G10, Carbon und „Fish and Fire“ erhältlich. Das „Fish and Fire“ System wird vom Hersteller als Angelschnur mit 2,50 m Länge und einem zentralen Kern aus Hanf beschrieben, der im Notfall als Anzünder nutzbar sein soll. Das Paracord 550 wird mit einer Reißfestigkeit von über 250 kg angegeben. G10 Schalen in diversen Farben und Carbon gibt es als wechselbares Zubehör.

Fazit
Beide Messer gefallen mir wirklich sehr gut; sie liegen wegen ihrer sehr griffigen G10 Schalen recht gut in meinen nicht gerade kleinen Händen. Hinsichtlich der Verarbeitungsqualität kann man TB ein gutes Zeugnis mit Luft nach oben ausstellen. Gerade beim CAC würde ich mir an manchen Stellen eine etwas bessere Nacharbeit wünschen. Man sollte aber nicht vergessen, dass es sich hierbei trotz der zivilen Ausrichtung, um ein militärisches Ausrüstungsstück handelt.

Tradition (Laguiole) und Moderne. (Foto: Michael)
Für mich persönlich eine gute Entdeckung abseits der sonst üblichen Marken. Sehr gefallen hat mir die Abwicklung meiner Bestellungen: sie kamen in Rekordzeit. Von der Bestellung bis zum Eintreffen bei mir dauerte es nur vier Tage. Top.
Ich konnte mich auf der diesjährigen IWA mit Herrn Olivier Bertrand von TB über diese Messer unterhalten. Einige Informationen hier stammen direkt von ihm. Dafür möchte ich mich recht herzlich bedanken.

In diesen Dank schließe ich Stéphane Guillaumont ein, mit dem ich auf der IWA das Vergnügen hatte. Ebenso ein herzlicher Dank an Michael für den Bericht und die Bilder!

www.tb-outdoor.com


Sonntag, 24. März 2019

Französisches Mehrzweck-Lenkflugkörpersystem MMP von MBDA tauglich für den Winterkampf

Vidsel, Schweden (ww) Die französische Beschaffungsbehörde DGA und das französische Heer haben Anfang 2019 eine Testreihe gestartet, um das Mehrzweck-Lenkflugkörpersystem Missile Moyenne Porteé (Rakete mittlerer Reichweite, MMP) unter extremen Winterbedingungen zu erproben. 
Ein MMP-Schützentrupp in arktischer Umgebung (Foto: MBDA/Anders Aberg)
Die Schießversuche erfolgten auf dem schwedischen Schießplatz bei Vidsel nahe dem Polarkreis. Bei Temperaturen zwischen -15°C und -30 °C erwiesen sich die Schießtage als voller Erfolg, wie MBDA am 21. März 2019 mitteilte.
On the way! (Foto: MBDA/Anton Aberg)


Auf dem Programm standen drei für das Mehrzwecksystem typische Einsatzszenarien. Dabei traf der Lenkflugkörper jedesmal sein Ziel. Zudem erwiesen sich auch die einfache Anwendung und die gute Nutzbarkeit der Bildverarbeitungsalgorithmen des Systems bei typischen winterlichen und subpolaren Bedingungen wie etwa verschneitem Hintergrund.

Samstag, 23. März 2019

Seebataillon der Deutschen Marine: Neues Sonderabzeichen Bordeinsatzsoldat erstmals verliehen

Eckernförde (ww) Gerne greife ich einen Hinweise der Kameraden vom Freundeskreis Seebataillon e. V. auf: Das 2015 initiierte Abzeichen "Bordeinsatzsoldat" wurde kürzlich erstmals an zwei verdiente Hauptbootslleute verliehen.

Das neue Sonderabzeichen. (Foto: G./privat)
Nach über 17 Jahren - davon 941 Tage in Auslandseinsätzen - gehen zwei der erfahrensten Boarding-Teamführer: Ausgezeichnet mit dem neuen Sonderabzeichen "Bordeinsatzsoldat" widmen sich die beiden Hauptbootsleute Raphael P. und Michael R. nun planmäßig neuen Aufgaben.

Die Hauptbootsleute Raphael P. und Michael R. (Foto: Freundeskreis Seebataillon)

Das Abzeichen „Bordeinsatzsoldat“ wurde 2015 duch das Seebataillon ins Leben gerufen und wurde nun  ("nach einer Bundeswehrsekunde", so in der Mitteilung) an die Truppe ausgegeben. Es ist als Schwinge gestaltet (da die Boardingeinsätze auch vom Hubschrauber aus erfolgen) und zeigt im Eichenlaubkranz ein stilisiertes Kriegsschiff mit Bugwelle vor zwei gekreuzten Karabinern. Die goldfarbene Schwinge - eine Abstufung ist nicht vorgesehen - verleiht der Kommadeur des Seebataillons nach erfolgreichem Abschluss der "Einsatzausbildung Boarding" und mit Zuerkennung der Tätigkeitsinformationsverfahren-Identifizierungsnummer (TIV-ID) 7768736K Boardingsicherungssoldat.
Beschreibung und Tragebestimmungen des Sonderabzeichens "Bordeinsatzkräfte Marine" (Archiv)
Der S&T-Blog gratuliert den beiden Hauptbootsleuten zu dieser Auszeichnung und wünscht für die Anschlussverwendungen viel Soldatenglück und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!

Donnerstag, 14. März 2019

Aimpoint liefert FCS12RE-Feuerleitvisiere an die US-Streitkräfte

Malmö, Schweden (ww)  Die US-Streitkräfte haben den schwedischen Rotpunktvisier-Pionier Aimpoint mit der Lieferung von Feuerleitsystemen des Typs FCS13RE beauftragt. Sie sollen primär auf dem M3E1 MAAWS (Multi-Role Anti-Armor Anti-Personnel Weapon System) alias 84mm Carl Gustaf M4 aus dem Hause Saab Dynamics eingesetzt werden.
Das Aimpoint FCS12RE an der M3E1 MAAWS (Foto: Aimpoint)
Das FCS13-RE ist ein dynamisches Universal-Reflexvisier mit Direktsichtkanal. Es verfügt über einen integrierten Laser-Entfernungsmesser und einen Ballistikrechner. Es gibt dem Schützen einen auf Reichweite, Munitionssorte, Geländewinkel und Umgebungsbedingungen abgestimmten Zielpunkt vor. Das System lässt sich nicht nur auf dem MAAWS, sondern auch auf anderen schweren Infanteriewaffen einsetzen, einschließlich 40mm HV-Granatmaschinenwaffen oder 12,7mm-Maschinengewehren. Das FCS13-RE bietet eine sehr hohe Trefferwahrscheinlichkeit auf größere Reichweiten sowohl auf stehende als auch auf bewegliche Ziele. Es  verwendet eine intuitive Benutzeroberfläche. Das System kann durch modulare Vergrößerungs- und Wärmebildkomponenten erweitert werden und ist mit allen Generationen militärischer Nachtsichtgeräte kompatibel.
Das M3E1 MAAWS ist eine modifizierte Version des M3A1 MAAWS und wurde ab 2017 durch die U.S. Army, das U.S. Marine Corps und das U.S. Special Operations Command beschafft. Dank Titan-Bauteilen fällt es deutlich leichter als das Vorgängermodell M3A1 und auch gut fünf Zentimeter kürzer aus.  Die effektive reichweite liegt bei bis zu 1.000 metern. Als Munitionssorten stehen bereit: Mehrzweckgeschosse (High Explosive-Dual Purpose, HEDP), Panzerabwehrgeschosse (High Explosive Anti Tank, HEAT), Sprenggeschosse (High Explosive), Panzerabwehrgeschosse mit Raketenunterstützung (HEAT RAP) sowie Leucht- und Nebelgeschosse.
Die Auswahl des Aimpoint FCS13-RE für den Einsatz auf dem M3E1 erfolgte nach umfangreichen Tests und Auswertungen, die in Zusammenarbeit mit dem Armament Research, Development and Engineering Center (ARDEC) der U.S. Army in Picatinny Arsenal, New Jersey, durchgeführt wurden. Die Auslieferung der beauftragten Feuerleitvisiere ist für 2019 geplant, der Auftragswert beläuft sich auf 24 Millionen US-Dollar.
www.aimpoint.com

Freitag, 8. März 2019

Rheinmetall schickt Lynx KF41 bei Land 400 Phase 3 ins Rennen

Melbourne/Düsseldorf (ww) Rheinmetall hat ein umfangreiches Angebot in dem Vorhaben Land 400 Phase 3 abgegeben. Im Rahmen der Ausschreibung bietet Rheinmetall der australischen Armee zwei Varianten des Lynx KF 41 an: einen Lynx Schützenpanzer (Infantry Fighting Vehicle/IFV)  mit dem Lance-Turm, und einen Lynx Manouevre Support Vehicle/MSV.

Rheinmetall Lynx KF41 IFV (Foto: Rheinmetall)
Zum Angebot gehören weiterhin eine ausgeweitete Nutzung des derzeit für das Spähpanzerprogramm Land 400 Phase 2 (Boxer Combat Reconnaissance Vehicle) bei Brisbane entstehende Military Vehicle Centre of Excellence, ein umfangreiches australisches Industrienetzwerk und ein umfassendes Support- und Trainingssystem.
Lynx im Lufttransport (Bild: Rheinmetall)
Lynx IFV und Lynx MSV greifen auf die modulare Lynx KF41-Plattform zurück, die Rheinmetall erstmals auf der Eurosatory 2018 präsentierte. Mit zwei Lynx-Basisfahrzeugkonfigurationen will Rheinmetall die neun von den australischen Streitkräften geforderten verschiedenen Modelle konfigurieren. Die modulare Lynx-Systemarchitektur deckt auch die vier zusätzlichen Rollen ab, die das australische Heer einführen will, darunter einen Mörserträger und ein amphibisches Gefechtsfahrzeug.
Der Lynx KF41 bietet die hohe Mobilität eines Kampfpanzers, hohe Durchsetzungsfähigkeit und  Schutz vor dem gesamten Bedrohungsspektrum, einschließlich Explosionen, IEDs, direktes und indirektes Feuer, Streumunition und Panzerabwehrraketen. Ben Hudson, Global Head of Vehicle Systems bei Rheinmetall: „Das signifikant geschützte große Innenraumvolumen des Lynx-Fahrzeugs ist in dieser Klasse unübertroffen und stellt sicher, dass die drei Besatzungsmitglieder und mindestens sechs Absitzkräfte effektive Kampfeinsätze durchführen können. Gleichzeitig bietet er konkurrenzloses Wachstum und Flexibilität für die Zukunft. Die australische Armee soll einen Schützenpanzer erhalten, der ihre Soldaten dazu befähigt, auf dem modernen Gefechtsfeld kämpfen, überleben und gewinnen können“, so Hudson weiter.  „Wenn sich der Lynx in der LAND 400 Phase 3 durchsetzt, wird er der australischen Armee eine zukunftssichere Fahrzeuglösung bieten, die schnell in Betrieb gehen und während der kompletten Nutzungsphase unterstützt werden kann.“
Lynx als Mörserträger (Grafik: Rheinmetall)
Der Rheinmetall Lance-Turm wird im Rahmen des Spähpanzer-Beschaffungsprogramms LAND 400 Phase 2 an die australische Armee geliefert und in Brisbane für den lokalen und Exportmarkt gefertigt. Der digitale Lance-Turm bietet der Besatzung Sensorsysteme, fortschrittliche automatisierte Ortungs- und Zielfunktionen und ein waffenintegriertes Kampfmanagement in einer vernetzten und digitalen Plattform. Aufgrund der elektronischen Architektur verfügt die Besatzung über eine verbesserte Kampfkraft und kann skalierbar und präzise wirken, um den heutigen und künftigen Bedrohungen auf dem Gefechtsfeld zu begegnen.
Studie des Lynx als amphibisches Gefechtsfahrzeug (Grafik: Rheinmetall)
Mit dem Bau des Military Vehicle Centre of Excellence (MILVEHCOE) bei Brisbane schafft Rheinmetall eine dauerhafte australische Kompetenz. Bis zum Vertragsabschluss von LAND 400 Phase 3 ist das MILVEHCOE mit seinem unterstützenden nationalen Netzwerk aus australischen Zulieferern für alle gängigen Systeme und Komponenten qualifiziert, die für die Rheinmetall Lynx- und Lance-Lösungen benötigt werden.

Montag, 4. März 2019

Fleckerlteppich 2.0 - Bundesheer beginnt mit der Einführung der neuen Austriacam-Tarnuniform

Sankt Michael/Obersteiermark (ww) Das österreichische Bundesheer beginnt mit der Einführung der neuen Austriacam-Adjustierung. Als erste Truppenteile werden das Jägerbataillon 18 in der Steiermark und das Jägerbataillon Burgenland den "Fleckerlteppich 2.0" erhalten.
Die neue Tarnuniform des Bundesheeres im Gelände (Foto: Bundesheer)
Verteidigungsminister Mario Kunasek wird die neue Uniform am heutigen Rosenmontag 2019 persönlich an die Truppe übergeben. Das Projekt geht - das sei der Vollständigkeit halber erwähnt - schon auf seinen Amtsvorgänger Hans Peter Doskozil zurück, der die neue Adjustierung  erstmals im September 2017 vorgestellt hatte - wir berichteten. Auf jeden Fall macht die neue Uniform von den vorliegenden Bildern her betrachtet einen guten Eindruck. Sobald es weitere Details zu der interessanten Bekleidung gibt, greifen wir das Thema wieder auf.

www.bundesheer.at

In eigener Sache - Enforcetac, U.T.SEC und IWA&Outdoor Classics 2019

Nürnberg (ww) Zum 20. Mal sattele ich derzeit die Pferde für den jährlichen Frühjahrsritt nach Nürnberg. Dort findet am 6. und 7. März die Fachmessen Enforce Tac  und parallel die U. T. Sec  statt. Anschließend geht es gleich nahtlos weiter auf der IWA&Outdoor Classics (8. bis 11. März 2019).


In dieser Zeit herrscht hier auf dem Blog weitgehend „Low Ops“. Aber natürlich informiere ich über Twitter und Instagram (jeweils @JPW_FIDES) in bewährter Weise als „Rasender Taktischer Reporter“ aber über Neuigkeiten und Beobachtungen.



Zur Enforce Tac:
Am K-ISOM-Stand 12-580 kann das Buch „GSG 9 – Die Spezialeinheit der Bundespolizei. Speerspitze im Kampf gegen den Terrorismus“  käuflich erworben werden. Sören Sünkler und ich sind auf der Messe und signieren es gegen Messeende am K-ISOM-Stand  gerne.


Zur IWA:
Hier stehe ich vom 8. bis zum 10. März täglich von 12.10 bis 12.50 Uhr am VISIER-Stand in Halle 7A (7A-416) für Fachgespräche oder zum Signieren von Büchern bereit.
Am Samstag, den 9. März 2019 findet von 13.00 bis 13.30 Uhr im Bereich des Eingangs Mitte des IWA Meet&Greet des Berliner Gear-Spezialisten Tacwrk statt – auch dort werde ich zu finden sein.


Ansonsten bin ich natürlich jederzeit auf den Messen ebenfalls ansprechbar. Mit Masse werde ich wohl wieder in der „Walhall 9“ unterwegs sein, also in der Halle 9 der IWA&Outdoor Classics, in der sich traditionell die taktischen Ausrüster versammeln. Material für Patch-Tausch habe ich am Mann.


In diesem Sinne: Horrido und auf bald in Walhall 9 in Nürnberg!

Sonntag, 3. März 2019

Neues von Concamo

Nürnberg (ww) Erst zur IWA 2018 hatte Matthias Bürgin sein selbst entwickeltes innovatives Tarnmuster Concamo vorgestellt. Der Bekleidungshersteller Leo Köhler brachte das Muster als erster Hersteller zur IWA 2018 heraus. ES&T hatte dazu bereits mehrfach berichtet.

Concamo Green (Foto: Concamo)
Das aufwendig gestaltete Hybridmuster nutzt die Wahrnehmungspsychologie aus, um den Träger der gegnerischen Aufklärung zu entziehen. Matthias Bürgin ließ in die Entwicklung seine langjährige militärische Erfahrung als Fallschirmjäger und Scharfschütze einfließen.
Nach gut einem Jahr hat "Confusion Camouflage" - genauer gesagt das "Concamo green" - einen veritablen Boom ausgelöst. Matthias Bürgin: "Unser ursprüngliches Ziel war es, Concamo innerhalb der ersten zwölf Monate bei einer Einheit zu platzieren. Derzeit haben schon viele Einheiten die Beschaffung eingeleitet."
Bei den Bekleidungsherstellern machte der bereits genannte Traditionsbetrieb Leo Köhler den Anfang als erster Concamo-Anbieter. Er brachte unter anderem seine bewährte Spezialkräfte-Einsatzkampfbekleidung in dem Muster heraus. Die bequem geschnittene Montur befindet sich - ebenso wie der Multipocket-Smock - bei ES&T für Schießtage in Nutzung und hat sich dort bestens bewährt.
Leo Köhler Einsatzkampfbekleidung in Concamo Greenzone (Foto: JPW)
Sierra-313 lieferte alsbald die in Kooperation mit Taunus-Taktik entwickelten Expeditionsfeldmützen und den nordhessisch-hamburgischen Klassiker, den Boonie-Hut, in Concamo.
Zentauron-Rucksack, Expeditionsfeldmütze von Sierra-313, Wendepatch von Lasercraft-Concepts (Foto: JPW)

Inzwischen nahmen weiterhin die Ausrüstungshersteller MD Textil und Zentauron das neue Muster in ihr Sortiment auf. Tasmanian Tiger leakte ebenfalls Bilder einiger seiner Rucksäcke in Concamo, weshalb davon auszugehen ist, daß das Team auf der IWA auch einige Produkte am Start hat.
Tasmanian-Tiger-Rucksäcke in Concamo Green (Foto: Concamo)
Ebenso pünktlich zur IWA 2019 stellt jetzt der slowenische Hersteller UfPro - in der Tactical Community als die "europäischen Crye" bekannt - seine  Striker-Kampfbekleidung in Concamo vor. UfPro-Entwicklungschef Armin Wagner: „Wir denken, daß Concamo nicht nur bei unseren europäischen Kunden, sondern auch weit darüber hinaus ein großer Erfolg sein wird.“

UfPro bringt seine Striker-Kampfbekleidung in Concamo Green heraus (Foto: Concamo)
Die durchdachte und robuste Striker-Kampfbekleidung ist bei etlichen europäischen Spezialeinheiten in Nutzung. Auf Veranstaltungen wie dem Special Forces Workshop in Güstrow zählt die Striker-Garnitur zu den am meisten getragenen Kleidungsstücken.
Concamo Brown - das neue Muster (Foto: Concamo)

Da Stillstand bekanntlich Rückschritt bedeutet, stellt Matthias Bürgin zur IWA 2019 das nächste Muster seiner Concamo-Reihen nämlich das "Concamo brown" vor. Wie vor einem Jahr auch bringt Leo Köhler als erster das neue Muster auf den Markt.

www.concamo.com

Samstag, 2. März 2019

Australisches Schützenpanzerprogramm Land400 Phase 3 nimmt Fahrt auf

Melbourne (ww) Am 1. März 2019 endete die Angebotsfrist im australischen Rüstungsvorhaben Land 400 Phase 3 Mounted Close Combat Capability. Die „Diggers“ suchen mit dem Projekt eine neue Schützenpanzerfamilie.
Potentielle Land 400 Phase 3-Bewerber: BAE CV90 MKIV (Foto: JPW)
Das neue Fahrzeug soll die bisher genutzten M113 ablösen, eine Absitzstärke von sechs Mann bieten und – eine Kernforderung – im Hinblick auf die strategische und taktische Beweglichkeit mit dem Kampfpanzer M1 mithalten können. Die australischen Streitkräfte wünschen ein Kettenfahrzeug mit einem bemannten Turm.
Potentielle Land 400 Phase 3-Bewerber: GDELS ASCOD2 IFV (Foto: JPW)
Neben den 232 Schützenpanzern sind 17 Manoeuvre Support Vehicle gefordert. Dabei handelt es sich um einen durchsetzungsfähigen Begleitpionierpanzer, welcher einerseits feindliche Hindernisse beseitigen und andererseits beim Bau eigener Feldbefestigungen unterstützen soll. Dazu kommen sieben weitere Varianten: Führungsfahrzeug (21), Vorgeschobener Beobachter/Joint Fire Support (19), Pioniererkunder (9), Sanitätsfahrzeug (24), Instandsetzungsfahrzeug (25), Bergepanzer (22), Pionierpanzer (31). Vier weitere mögliche Varianten sind Mörserträger (15), Mörsermunitionstransporter (25) Logistikfahrzeug (27) und ein amphibisches Gefechtsfahrzeug (50)
Potentielle Land 400 Phase 3-Bewerber: Hanwha Next Generation IFV - hier nicht als Hardware, sondern als Modell auf der IDEX 2019 (Foto: JPW)
Als mögliche Bewerber kommen (in alphabetischer Reihenfolge) in Betracht: BAE Systems mit dem CV90MkIV, General Dynamics European Land Systems mit dem ASCOD2, Hanwha (Südkorea) mit dem Next Generation Infantry Fighting Vehicle und Rheinmetall mit dem Lynx KF41.
Potentielle Land 400 Phase 3-Bewerber: Rheinmetall Lynx KF41 IFV (Foto: JPW)
Im dritten Quartal dieses Jahres sollen die aussichtsreichsten Kandidaten „geshortlisted“ werden, die dann in eine erste 12- 18 Monate lange Testphase und anschließend – voraussichtlich ab dem dritten Quartal 2020 – in die „Risk Mitigation Activity“ gehen werden. 2022 soll die Beschaffungsentscheidung fallen und im Haushaltsjahr 2024/25 die erste Einsatzbereitschaft gegeben sein. Volle Einsatzbereitschaft ist ab 2030 geplant. 

FN Herstal bringt FN SCAR-SC in .300BLK

Lüttich (ww) Pünktlich zur EnforceTac 2019 bringt die belgische Waffenschmiede FN Herstal seine subkompakte Mitteldistanzwaffe FN SCAR-SC im Kaliber 7,62mm x 35 heraus. Die handliche Waffe verschießt sowohl .300 Blackout als auch .300 Whisper.
FN SCAR-SC in .300 BLK (Foto: FN Herstal)
Das FN SCAR-SC verfügt standardmäßig über eine ausziehbare Schulterstütze und ist mit einer großen Auswahl an weiteren Schulterstützen und Zubehör erhältlich, um die spezifischen Bedürfnisse der Nutzer zu erfüllen. Weiterhin zeichnet es sich durch einen nicht mitlaufenden Ladehebel aus.
FN Herstal stellt auf der EnforceTac 2019 weitere Entwicklungen vor. Hierzu gehören alle kompakten und Standard-FN SCAR-Gewehre, die jetzt mit einem Gehäuse mit seitlichen Picatinny-Typ-Schienen oder mit einem KeyMod-Gehäuse erhältlich sind.
Auf dem FN Herstal-Stand wird ebenfalls das FN SCAR-L zu sehen sein, das kürzlich von der Bayerischen Polizei als Mitteldistanzwaffe ausgewählt wurde.
Das FN SCAR-L in der von der Polizei Bayern beschaffte Variante (Foto: FN Herstal)

Die halbautomatische Waffe verfügt über einen 13"- Lauf, ein KeyMod-Gehäuse und einen in das Gehäuse integrierten RFID-Tag. Der RFID-Tag ist ein eigens von FN Herstal entwickeltes elektronisches System, das die digitale Identifizierung der Waffe, eine optimierte Inventur sowie das Ausgabe- und Rücknahmemanagement des Waffenbestandes ermöglicht. Der RFID-Tag kann in jede FN SCAR-Waffe integriert werden, auch in Präzisionsgewehre.

www.fnherstal.com