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Samstag, 28. September 2013

Mittel(kaliber) der Wahl - Rheinmetall Medium Calibre Day 2013


Zürich/Studen (ww) Zum zweiten Mal präsentierte Rheinmetall einem internationalen Fachpublikum seine umfassende Mittelkaliberkompetenz.

Boxer mit Lance-Turm. Foto: JPW
Diese reicht gemäß der „One-Stop-Shop“-Philosophie von der Munition über verschieden Waffen, Waffenstationen und Türme bis hin zur Integration von Mittelkalibereffektoren, Sensoren und Plattformen zu ganzen Waffensystemen.
100 Fachbesucher aus 18 Nationen kamen zum Medium Calibre Day 2013 am Firmensitz der Rheinmetall Waffe und Munition Schweiz AG in Zürich sowie im Erprobungszentrum Ochsenboden bei Studen. Ihnen bot sich ein vielseitiges Programm aus Vorträgen und Schießvorführungen – einschließlich einiger Premieren.

Donnerstag, 19. September 2013

Vollmondtaugliche Verteidigung mit Coonan

Blaine, Minnesota/USA (ww) Rechtzeitig zum heutigen Vollmond bietet Dan Coonan, bekannt für seine kultigen 357er Magnum-Selbstladepistolen im 1911er-Look nun auch in begrenzten Umfang Munition an.

Coonan Personal Defence Ammunition. Foto: Coonan Inc.
Das Sortiment hat es aber in sich und eignet sich zum Schutz aller derzeit wahrscheinlichen und unwahrscheinlichen Bedrohungen.

Mittwoch, 18. September 2013

DSF - neuer SureFire-Vorderschaft für Repetierflinten

Fountain Valley, CA/USA (ww) SureFire hat seinen neuen “Designated Shotgun Forend” (DSF), einen Vorderschaft für Repetierflinten  vorgestellt.
Die rechte Seite des DSF. Foto: SureFire
Wie der Spezialist für taktische Leuchten aus den USA mitteilte, wurde das Bauteil komplett „neu erfunden“. So lässt sich der DSF beidseitig bedienen und verfügt auf jeder Seite über zwei Tasten für Dauer- sowie Kurzzeit-Licht. Bei einer Dauerlichtstärke von 50 Lumen halten die beiden CR123-Batterien etwa drei Stunden. Zudem lassen sich zwei Leistungsstufen mit 200 oder 600 Lumen Leuchtstärke einstellen, die ebenfalls im Dauer- oder Kurzzeit-Modus eingesetzt werden können. Weitere Verbesserungen stellen der Präzisionsreflektor und das neue mit Struktur für bessere Griffigkeit versehene Polymermaterial des Bauteils dar. Ein Aus-Schalter verhindert bei Bedarf ungewolltes Leuchten z. B. bei einer taktischen Annäherung oder auch bei Transport oder Lagerung der Waffe. Die DSF-Vorderschäfte können ohne Nacharbeiten die Serienbauteile verschiedener Flintenmodelle ersetzen, darunter Remington 870, Mossberg 500/590, Winchester Defender 1300, SPX und Fabrique Nationale d’Herstal (FNH) P-12, Benelli M1 Super 90 sowie M2.

www.surefire.com

Montag, 16. September 2013

4. Law Enforcement Days bei Teutodefence


Bad Oeynhausen (ww) Teutodefence, der Ausrüster für Spezialdienststellen des Bundes und der Länder, führte Anfang September seine „Law Enforcement Days“ durch.

Die Teutodefence Law Enforcement Days stoßen bei Streitkräften und Behörden auf offene Türen. Und wie man verschlossene Türen sonst noch so öffnen kann, das konnte man bei 5.11 unter fachkundiger Leitung mit deren Breaching-tools gleich selbst ausprobieren. Foto: JPW

Zum vierten Mal reisten Fachbesucher aus dem gesamten Bundesgebiet in die Firmenzentrale nach Bad Oeynhausen. Ihnen bot sich einmal mehr die bewährte Bandbreite an Workshops und Neuigkeiten aus der Industrie.

Donnerstag, 12. September 2013

Cassidian TRSS-Radar für Boote und Schiffe - leicht und leistungsfähig

London (ww) Cassidian hat sein neues Tactical Radar for Surface Surveillance (TRSS) vorgestellt.

Das Schiffsradar TRSS von Cassidian steigert die Detektionsfähigkeiten von Marine-, Küstenwach- und Handelsschiffen. Bild: Cassidian
Das neue X-Band-Schiffsradar ist für die Ortung extrem kleiner Objekte und die Bekämpfung asymmetrischer Bedrohungen optimiert. Dabei kommt die hochmoderne AESA-Technologie mit elektronischer Strahlschwenkung (AESA = Active Electronically Scanning Array) zum Einsatz. Sie bringt nicht nur eine drastische Steigerung der Detektionsleistung mit sich, sondern ermöglicht es zudem, gleichzeitig mehrere Aufgaben mit dem Radar durchzuführen. Auf kurze Distanz kann das TRSS kleine Objekte wie einzelne Schwimmer präzise orten und identifizieren. Der Bediener erhält damit einen optimalen Situationsüberblick, etwa in Bezug auf Terroranschläge, und kann zusätzlich Bewegungen an Land überwachen. Dank seines geringen Gewichtes, Energieverbrauches und Platzbedarf macht das TRSS die AESA-Technologie jetzt auch für kleine und mittelgroße Schiffe nutzbar. Das ist besonders für in Küstengewässern operierende Einheiten von Küstenwache oder Marine von Vorteil, die bisher überhaupt keine Radare mitführen konnten oder konventionelle Systeme mit mechanischer Antennenschwenkung einsetzen mussten.


Freitag, 6. September 2013

Brandneu und flammfest - neue Einsatzkampfbekleidung in Entwicklung


Bonn (ww) Eine neue „Einsatzkampfbekleidung mit Flammschutz Spezialkräfte“ wird derzeit bei der Bundeswehr entwickelt und befindet sich in der Einsatzprüfung.

Die im Test befindliche "Einsatzkampfbekleidung mit Flammschutz SpezKr".
Foto: FSK 900 MilSim-Team Bodensee Triangle

Der von Lindnerhof-Taktik designte Kampfuniform-Satz umfasst Feldbluse, Feldhose und Kampfhemd („Combat Shirt). Die Bekleidung ist mit Gore Pyrad Textil-Technologie aus dem Hause W.L.Gore & Associates ausgestattet. Die neue Kampfuniform trägt sich zunächst etwas ungewohnt, aber angenehm. Sie bietet Bewegungsfreiheit und zeichnet sich durch zahlreiche durchdachte Details aus.

Freitag, 30. August 2013

Battlefield-Biometrie: Marines nutzen SEEK II


Quantico, Virginia/USA (ww) U.S. Marine Corps und U.S. Army haben ihre Marines und Soldaten mit dem biometrischen Erfassungs- und Überprüfungsgerät Biometric Enrollment and Screening Device (BESD) ausgestattet.
Personenüberprüfung mit dem BESD. Foto: USMC
Das BESD ist ein leichtes, gehärtetes, tragbares Gerät, welches biometrische Eigenschaften – etwa Fingerabdrücke, Iris-Scans oder Fotos – erfassen und speichern kann. Festgestellte Daten gleicht es mit einer internen Datenbank (Kapazität: 120.000 Personen) ab. So lassen sich im Einsatzgebiet angetroffene Personen identifizieren, sofern sie in der Datenbank erfasst sind. Wie im August bekannt wurde, hat die Firma Cross Match Technologies im Rahmen des einsatzbedingten Sofortbedarfes innerhalb des letzten Jahres 334 dieser Geräte mit dem Handelsnamen SEEK II (Secure Electronic Enrollment Kit and Multimodal Identification Platform) alleine an das Corps ausgeliefert. Weltweit wurden bisher rund 15.000 SEEK II verkauft. Weiterhin durchliefen rund 2.000 Marines und Verbündete im letzten Jahr eine Ausbildung an den Geräten. 19.000 Personen in Afghanistan wurden bereits mit den BESD-Geräten erfasst, 300 davon waren auf einer Suchliste.
www.crossmatch.com

Mittwoch, 28. August 2013

Bleifreie RUAG-Stahlkernmunition erstmals NATO-qualifiziert

Bern (ww) Der schweizerische Rüstungskonzern RUAG hat in Zusammenarbeit mit den luxemburgischen Streitkräften die erste komplett bleifreie Patrone 5,56 mm x 45 LF HC SX (bleifreie SS-109 bzw. M-855) zertifiziert.
5,56 x 45 LF HC SX und Austauschzeichen. Bild: RUAG

Mit dem schadstoffarmen Anzündmittel löst die Munition keine gesundheitsschädlichen Emissionen aus. Zudem ist das Geschoss komplett bleifrei. Mit der Qualifizierung – sie fand im britischen Pendine statt - ist die NATO-interne Austauschbarkeit gegeben. Nach RUAG-Angaben übertrifft die bleifreie Stahlkernmunition mit ihrer hervorragenden Präzision die NATO-Anforderungen deutlich. Das "multi caliber manual of proof and inspection" (MC-MOPI Norm für Test-Prozesse) fordert eine Standardabweichung von max. 200 mm auf eine Distanz von 550m. Das entspricht einer Standardabweichung von 110 mm auf 300m. Die bleifreie Patrone 5,56 mm x 45 LF HC SX erreichte in allen Beschüssen auf 300m Standardabweichungen unter 50mm. Die 5,56 mm x 45 LF HC SX hat eine hohe Durchschlagsleistung und entspricht zudem den wundballistischen Anforderungen der Genfer Konventionen, respektive der Haager Landkriegsordnung. RUAG stimmt zudem alle Komponenten optimal aufeinander ab, um neben minimalen Schadstoffemissionen eine maximale Laufschonung sowie eine einwandfreie Funktion im gesamten Temperaturbereich zu erreichen.

Samstag, 24. August 2013

MG3-Kampfwertsteigerung

Bonn (ww) Rheinmetall, die Frankfurter Tactics Group und Sport Systeme Dittrich haben das Projekt MG3 Kampfwertsteigerung weiter vorangebracht.
MG3 KWS. Foto: Tactics-Group

Das Projekt, das bereits auf der Enforcetac 2013 und dem Rheinmetall Infanteriesymposium 2013 für Aufsehen sorgte, wird unterdessen in zwei Ausbaustufen eingeteilt. Zum MG3 KWS-Modernisierungskit 1 zählen Mil-Std 1913-Schienen auf der Gehäuseoberseite und dem Deckel sowie vorne links am Gehäuse, eine längen- und höhenverstellbare Schulterstütze mit integriertem Puffer und höhenverstellbarem Erdsporn, ein kombinierter Trage- und Sturmgriff, ein höhenverstellbares Zweibein, ein Textil-Tragegurt aus dem Hause Zentauron sowie eine optionale tarnfarbige Keramik-Oberflächenbeschichtung. Das noch in Entwicklung befindliche MG3 KWS Modernisierungskit 2 soll dann auch Neuerungen hinsichtlich der Funktionsweise bringen. Hierzu zählen eine modifizierte Sicherung inklusive gesichertem Durchladen und eine Kadenzverstellung von 1200 auf 800 Schuss/Minute sowie ein im Pistolengriff integrierter Schusszähler. Optional soll es auch ein Einzel/Dauerfeuer-Griffstück geben. Die ganze Geschichte zum MG3 KWS lesen Sie in der September-Ausgabe der VISIER.

Mittwoch, 14. August 2013

Vom XM25 zum M25?

Picatinny Arsenal (ww) Das US-Granatgewehrsystem XM25 ist auf dem Weg vom Erprobungs- zum Serienmodell.
Studie des XM25. Photo: U.S. Army

Wie der U.S. Army News Service kürzlich meldete, befindet sich die zur Bekämpfung von Gegnern hinter Deckungen gedachte 25-mm-Waffe in der Planungsphase für die Herstellung. Dabei werden die Subsysteme – Waffe, Munition und Feuerleitvisier – zu einem funktionierenden Gesamtwaffensystem zusammengeführt. Derzeit erfolgen vor allem Verbesserungen am Feuerleitvisier. Eine Anfangsserie von rund 1100 Systemen samt zugehöriger Munition könnte nach Einschätzung des Program Executive Office Soldier in Picatinny Arsenal bereits im August 2014 produziert werden. Damit würde der „Punisher“ – so der Spitzname der Waffe – das „X“ für Erprobungsmodell in der Bezeichnung verlieren. Die bei der Produktion der M25- Anfangsserie gewonnenen Erfahrungen können dann in die Serienproduktion einfließen. Die beginnt aber erst nach weiteren Tests und der Qualifizierungsphase, die frühestens 2015 abgeschlossen sein wird.