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| Jagdkommando-Scharfschütze mit dem SSG M1 von Steyr Mannlicher (Foto: Bundesheer) |
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Samstag, 24. November 2018
Bundesheer übernimmt mittleres Scharfschützengewehr Steyr Mannlicher SSG M1
Wiener Neustadt (ww) Das österreichische Bundesheer hat sein neues mittleres Scharfschützengewehr Steyr Mannlicher SSG M1 offiziell übernommen. Verteidigungsminister Mario Kunasek übergab die Waffe im Rahmen eines Festaktes zur Einweihung eines neuen Task-Group- und Lehrgebäudes an die Scharfschützen des Jagdkommandos.
Das Steyr Mannlicher SSG M1 für das Bundesheer verschießt das Kaliber .338 Lapua Magnum (8,6x70 mm). Der Repetierer mit Zylinderverschluss bietet damit eine Reichweite von bis zu 1.200 Meter. Die Magazinkapazität beträgt zehn Patronen.
Freitag, 19. Oktober 2018
In eigener Sache: Akademiebank drücken
Hamburg (ww) Ein Hinweis in eigener Sache: Derzeit habe ich die Ehre, als Reservist meinem Land zu dienen. Da man ja bekanntlich lebenslang lernt, drücke ich die Schul- oder besser Akademiebank.
Ende Oktober geht es hier dann wieder weiter. Bis dahin bleibe ich auf Twitter oder Instagram beschränkt (in beiden Fällen: @JPW_FIDES)
Horrido!
Ende Oktober geht es hier dann wieder weiter. Bis dahin bleibe ich auf Twitter oder Instagram beschränkt (in beiden Fällen: @JPW_FIDES)
Horrido!
Dienstag, 9. Oktober 2018
FN SCAR-L für den Freistaat: Landespolizei Bayern beschafft 800 neue Mitteldistanzwaffen
München, Herstal (ww) Die Landespolizei Bayern beschafft das FN SCAR-L als Mitteldistanzwaffe. Das teilte das Bayerische Staatsministerium des Innern dem S&T-Blog auf Anfrage mit.
Die Projektgruppe „Neue Dienstwaffe der Bayerischen Polizei“ hat im Mai 2018 die Veröffentlichung der Vergabeunterlagen zur Beschaffung einer Mitteldistanzwaffe vorgenommen. Das offene Vergabeverfahren umfasste 800 Mitteldistanzwaffen im Kaliber 5,56 mm x 45 (.223 Remington) inklusive Waffenanbauteile und Zubehör sowie Munition. Den Zuschlag erhielt Anfang September die Firma FN Herstal, S.A. für die Waffe FN SCAR-L. Die neuen Waffen werden schwerpunktmäßig bei den bayerischen Unterstützungskommandos und den Einsatzeinheiten, aber auch auf bayerischen Polizeidienststellen zum Einsatz kommen (hauptsächlich im Streifendienst). Eine Ausstattung aller Streifenpolizisten ist nicht vorgesehen.
www.stmi.bayern.de
www.fnherstal.com
www.teuto-defence.com
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| Das FN SCAR-L (hier in der CQC-Ausführung; Abbildung beispielhaft; Foto: FN Herstal) |
www.stmi.bayern.de
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Montag, 8. Oktober 2018
SIG Light Weight Machine Gun - SIG Sauer stellt leichtes Maschinengewehr in 338 Norma Magnum vor
Washington D.C. (ww) SIG Sauer hat auf der Fachmesse AUSA 2018 sein neues Maschinengewehr SIG Light Weight Machine Gun im Kaliber .338 Norma Magnum vorgestellt. Die rund neun Kilo schwere Waffe ist für das US SOCOM entstanden und kann die Munition von beiden Seiten zuführen. Es stehen verschiedene Lauflängen zur Verfügung. Die Schulterstütze fällt AR-15-mäßig aus und lässt sich an die linke Waffenseite anklappen.
SIG Sauer erweitert damit seine Palette als Handwaffensystemhersteller um eine weitere Schlüsselkomponente des infanteristischen Werkzeugkastens. Bemerkenswert erscheint das Kaliber .338. (8,6 x 64 mm). Hierdurch erhöht sich die Reichweite der infanteristischen Schwerpunktwaffe auf bis zu 2.000 Meter. SIG hat wohl auch schon Versionen in 7,62 x 51 mm und in der neuen 6.8er Laborierung entwickelt bzw. arbeitet daran.
SIG Sauer dürfte mit der jetzt vorgestellten Waffe überdies sein Engagement im Vorhaben „Next Generation Squad Automatic Rifle“ unterstreichen. Mit diesem Vorhaben – ein Teilprojekt der „Next Generation Squad Weapon“ – sucht die U.S. Army eine Nachfolgewaffe für das leichte MG M249 in 5,56 x 45 mm.
Anspruch des Systemhauses SIG Sauer ist es, alle Bestandteile eines Handwaffensystems liefern zu können: die Waffe selbst samt Optik und Munition – und auch die Ausbildung, nämlich an der SIG Sauer Academy.
Erstmals hatte General Dynamics 2012 mit dem Projekt Light Weight Medium Machine Gun (LWMMG) eine mittleres MG im Kaliber .338 Norma Magnum vorgestellt. Die arbeitete mit einem "Short Recoil Impulse Averaging System (Rückstoßimpulsmittelung mit kurzem Rücklauf).
P.S.: Besten Dank an Franz von Stauffenberg für die ersten Informationen!
www.sigsauer.com
www.sigsauer-le.com
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| Ein erster Eindruck des SIG MG338 (Foto: privat) |
SIG Sauer dürfte mit der jetzt vorgestellten Waffe überdies sein Engagement im Vorhaben „Next Generation Squad Automatic Rifle“ unterstreichen. Mit diesem Vorhaben – ein Teilprojekt der „Next Generation Squad Weapon“ – sucht die U.S. Army eine Nachfolgewaffe für das leichte MG M249 in 5,56 x 45 mm.
Anspruch des Systemhauses SIG Sauer ist es, alle Bestandteile eines Handwaffensystems liefern zu können: die Waffe selbst samt Optik und Munition – und auch die Ausbildung, nämlich an der SIG Sauer Academy.
Erstmals hatte General Dynamics 2012 mit dem Projekt Light Weight Medium Machine Gun (LWMMG) eine mittleres MG im Kaliber .338 Norma Magnum vorgestellt. Die arbeitete mit einem "Short Recoil Impulse Averaging System (Rückstoßimpulsmittelung mit kurzem Rücklauf).
P.S.: Besten Dank an Franz von Stauffenberg für die ersten Informationen!
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Freitag, 5. Oktober 2018
Hopliten am Rhein - Ulbrichts Protection liefert Titan-Aramid-Schutzhelme F 1100 H an Polizei NRW
Schwanenstadt (Österreich) / Köln (ww) Die Polizei Nordrhein-Westfalen beschafft neue Titan-Schutzhelme für ihre Streifenbeamten. Innenminister Herbert Reul hat heute die ersten von insgesamt 5.000 neuen ballistischen Schutzhelmen des Modells Hoplit F 1100 H von Ulbrichts Protection aus Schwanenstadt/Österreich an die nordrhein-westfälische Polizei ausgegeben. Die Spezialhelme schützen die Polizisten vor allem im Frontbereich vor Beschuss aus Schnellfeuergewehren, Messerstichen, Flammen und Säure. Bis Ende des Jahres sollen alle Streifenwagen der Polizei Nordrhein-Westfalen mit den ballistischen Schutzhelmen ausgestattet sein. Dafür sind rund 18 Millionen Euro eingeplant.
Der Titan-Aramid-Helm Hoplit F1100 H verfügt über die modulare Fortis-Stirnplatte und über ein zusätzliches Splitterschutzvisier. Damit erhalten die Streifenbeamten zeitnah einen wirksamen Kopfschutz des derzeit höchsten Schutzlevels. Mit einem Gesamtgewicht von rund 3,3 Kilogramm – inklusive Schild, Visier und Adapter – zeigt sich der Helm dabei voll einsatztauglich.
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| Der Hoplit F1100 H mit Fortis-Stirnschild und Schutzvisier von Ulbrichts Protection (Foto: Ulbrichts Protection) |
Der Titan-Aramid-Helm Hoplit F1100 H verfügt über die modulare Fortis-Stirnplatte und über ein zusätzliches Splitterschutzvisier. Damit erhalten die Streifenbeamten zeitnah einen wirksamen Kopfschutz des derzeit höchsten Schutzlevels. Mit einem Gesamtgewicht von rund 3,3 Kilogramm – inklusive Schild, Visier und Adapter – zeigt sich der Helm dabei voll einsatztauglich.
Dienstag, 2. Oktober 2018
Neue Krallen für den Tiger
Marignane (ww) Der Kampfhubschrauber Tiger soll fit für das Gefechtsfeld der Zukunft gemacht werden. Neue Risikominimierungsstudien sollen jetzt dazu erfolgen. Wesentliches Ziel ist es, die Entwicklungs- und Nachrüstungsphasen der neuen Avionik-, Einsatz-, und Waffensysteme des Tigers vorzubereiten. Einen entsprechenden Auftrag zur Durchführung dieser Studien erteilte jetzt die OCCAR (Organisation Conjointe de Coopération en matière d’Armement– Organisation für Kooperationsprogramme im Bereich Verteidigung) in Vertretung der französischen, deutschen und spanischen Beschaffungsbehörden DGA, BAAINBw und DGAM an Airbus Helicopters. Thales und MBDA nehmen ebenfalls an den Studien teil.
„Wir sind stolz darauf, die Zukunft des Tigers vorzubereiten, da er ein wichtiges Programm für die europäische Initiative für Verteidigungszusammenarbeit darstellt“, sagte Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters. „Die Risikominimierungsstudien sollen sicherstellen, dass Frankreich, Deutschland und Spanien Tiger mit den zusätzlichen Einsatzfähigkeiten in ihre Tiger-Flotte zulaufen lassen“, fügte er hinzu.
Insgesamt wurden bisher 178 Tiger nach Frankreich, Deutschland, Spanien und Australien geliefert und haben über 110.000 Flugstunden absolviert. Der Tiger wurde zum ersten Mal 2009 in Afghanistan von der französischen Armee eingesetzt. Die Bundeswehr hat den Tiger auch bei ihrem MINUSMA-Einsatz in Mali genutzt. Dabei stürzte ein Tiger aus bisher noch nicht geklärter Ursache ab, wobei die beiden Piloten fielen. Mitte des Jahres endete der deutsche Hubschraubereinsatz im Rahmen des Mali-Einsatzes.
www.airbus.com
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| Tiger MK III.( Foto: Anthony Pecchi/Airbus) |
Insgesamt wurden bisher 178 Tiger nach Frankreich, Deutschland, Spanien und Australien geliefert und haben über 110.000 Flugstunden absolviert. Der Tiger wurde zum ersten Mal 2009 in Afghanistan von der französischen Armee eingesetzt. Die Bundeswehr hat den Tiger auch bei ihrem MINUSMA-Einsatz in Mali genutzt. Dabei stürzte ein Tiger aus bisher noch nicht geklärter Ursache ab, wobei die beiden Piloten fielen. Mitte des Jahres endete der deutsche Hubschraubereinsatz im Rahmen des Mali-Einsatzes.
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Freitag, 28. September 2018
BAE-Bewaffnungskonzept: Amphibious Combat Vehicle mit 30mm-Waffenstation MCT-30
Quantico, Virginia/USA (ww) Erst im Juni hatten BAE Systems und seine Partner den Auftrag erhalten, das neue Amphibious Combat Vehicle an das United States Marine Corps zu liefern. Auf der Fachmesse Modern Day Marine hat BAE nun eine bewaffnete Version des ozeantauglichen 8x8-Fahrzeugs von Iveco vorgestellt.
Das Landungsfahrzeug trägt den fernbedienbaren Kongsberg-Turm MCT-30 mit einer 30mm-Maschinenkanone. Als weiterer Effektor befindet sich auf der linken Turmseite ein Pod mit vier lasergelenkten 70mm-Fletcher-Raketen von Arnold Defense. Auf der rechten Seite ist ein Panzerabwehrlenkflugkörper Javelin angebracht. Kongsberg liefert seine Waffenstation MCT-30 Protector auch an die U.S. Army: Diese rüstet ihre Stryker-Flotte in Europa damit aus.
Besten Dank an Megan von BAE Systems für das Bild unf die schnellen Auskünfte!
www.baesystems.com
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| Das ACV mit 30mm-Turm auf der Modern Day Marine 2018 (Foto: BAE Systems) |
Das Landungsfahrzeug trägt den fernbedienbaren Kongsberg-Turm MCT-30 mit einer 30mm-Maschinenkanone. Als weiterer Effektor befindet sich auf der linken Turmseite ein Pod mit vier lasergelenkten 70mm-Fletcher-Raketen von Arnold Defense. Auf der rechten Seite ist ein Panzerabwehrlenkflugkörper Javelin angebracht. Kongsberg liefert seine Waffenstation MCT-30 Protector auch an die U.S. Army: Diese rüstet ihre Stryker-Flotte in Europa damit aus.
Besten Dank an Megan von BAE Systems für das Bild unf die schnellen Auskünfte!
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Donnerstag, 27. September 2018
Yorkshire Warriors im Grabenkampf
Estland (ww) Ein eindrucksvolles Bild erreicht uns von der British Army. Es zeigt Infanteristen der "Burma Company" des 1st Bataillon des Yorkshire Regiments bei einer Übung in Estland.
Die Soldaten üben den Grabenkampf - mit aufgepflanztem Seitengewehr auf dem SA80A3! Anders als vor rund 100 Jahren sitzen heute freilich auch noch Laser-Licht-Module an den Waffen. Dennoch: Vieles, was sich bewährt hat, kommt wieder..
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| Yorkshire Warriors im Grabenkampf (Foto: British Army) |
Skysec Sentinel Catch - ein eidgenössischer Drohnenjäger
Turbenthal, Schweiz (ww) Das schweizerische Unternehmen Skysec bietet mit dem Sentinel Catch ein Drohnenjäger-UAS an. Das 70 cm lange und 1800 Gramm schwere Fluggerät hat eine Spannweite von 30 cm, ist loiterfähig und kreuzt mit einer Geschwindigkeit von 65 m/s. Die Nutzlast liegt bei 600 Gramm, die Reichweite beträgt fünf Kilometer.
Der Sentinel Catch lässt sich aus einem festinstallierten oder schultergestützten Startrohr in die Luft bringen oder auch luftgestützt starten. Zieldaten der zu fangenden Drohne kann er über ein Funksignal erhalten, so dass er dieser entgegenfliegen oder folgen kann. Nach dem Wechsel vom Annäherungs- in den Jagdmodus klärt er mit seiner Sicht-, Radar- oder laserbasierte Sensorik im Suchkopf die gegnerische Drohne auf. Der Sentinel Catch kreuzt dann deren Flugbahn, stößt ein achtern im Rumpf untergebrachtes Netz aus und fängt sie auf diese Weise ein. Anschließend landet er mit seinem Fang per Fallschirm. Der Sentinel Catch lässt sich auch im Schwarm einsetzen.
www.skysec.ch
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| Der Sentinel Catch mit einer Ersatzpatrone (Foto: JPW) |
www.skysec.ch
Montag, 24. September 2018
Taktik, Technik und Teamwork mit Tradition - 10. Special Forces Workshop in Güstrow
Güstrow (ww) Mit neuer Taktik und Technik reagieren die europäischen Polizeibehörden auf die veränderten terroristischen Bedrohungslagen. Die Jubiläumsausgabe des Special Forces Workshops in Güstrow bot wie gewohnt einiges neues zu dieser Thematik.
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| Die zehnte Ausgabe des Special Forces Workshops in Güstrow war auch dieses Jahr wieder ein Highlight (Foto: JPW) |
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