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Freitag, 19. Oktober 2018

In eigener Sache: Akademiebank drücken

Hamburg (ww) Ein Hinweis in eigener Sache: Derzeit habe ich die Ehre, als Reservist meinem Land zu dienen. Da man ja bekanntlich lebenslang lernt, drücke ich die Schul- oder besser Akademiebank.

Ende Oktober geht es hier dann wieder weiter. Bis dahin bleibe ich auf Twitter oder Instagram beschränkt (in beiden Fällen: @JPW_FIDES)
Horrido!

Dienstag, 9. Oktober 2018

FN SCAR-L für den Freistaat: Landespolizei Bayern beschafft 800 neue Mitteldistanzwaffen

München, Herstal (ww) Die Landespolizei Bayern beschafft das FN SCAR-L als Mitteldistanzwaffe. Das teilte das Bayerische Staatsministerium des Innern dem S&T-Blog auf Anfrage mit.
Das FN SCAR-L (hier in der CQC-Ausführung; Abbildung beispielhaft; Foto: FN Herstal)
Die Projektgruppe „Neue Dienstwaffe der Bayerischen Polizei“ hat im Mai 2018 die Veröffentlichung der Vergabeunterlagen zur Beschaffung einer Mitteldistanzwaffe vorgenommen. Das offene Vergabeverfahren umfasste 800 Mitteldistanzwaffen im Kaliber 5,56 mm x 45 (.223 Remington) inklusive Waffenanbauteile und Zubehör sowie Munition. Den Zuschlag erhielt Anfang September die Firma FN Herstal, S.A. für die Waffe FN SCAR-L. Die neuen Waffen werden schwerpunktmäßig bei den bayerischen Unterstützungskommandos und den Einsatzeinheiten, aber auch auf bayerischen Polizeidienststellen zum Einsatz kommen (hauptsächlich im Streifendienst). Eine Ausstattung aller Streifenpolizisten ist nicht vorgesehen.
www.stmi.bayern.de
www.fnherstal.com
www.teuto-defence.com

Montag, 8. Oktober 2018

SIG Light Weight Machine Gun - SIG Sauer stellt leichtes Maschinengewehr in 338 Norma Magnum vor

Washington D.C. (ww) SIG Sauer hat auf der Fachmesse AUSA 2018 sein neues Maschinengewehr SIG Light Weight Machine Gun im Kaliber .338 Norma Magnum vorgestellt. Die rund neun Kilo schwere Waffe ist für das US SOCOM entstanden und kann die Munition von beiden Seiten zuführen. Es stehen verschiedene Lauflängen zur Verfügung. Die Schulterstütze fällt AR-15-mäßig aus und lässt sich an die linke Waffenseite anklappen.

Ein erster Eindruck des SIG MG338 (Foto: privat)
SIG Sauer erweitert damit seine Palette als Handwaffensystemhersteller um eine weitere Schlüsselkomponente des infanteristischen Werkzeugkastens. Bemerkenswert erscheint das Kaliber .338. (8,6 x 64 mm). Hierdurch erhöht sich die Reichweite der infanteristischen Schwerpunktwaffe auf bis zu 2.000 Meter. SIG hat wohl auch schon Versionen in 7,62 x 51 mm und in der neuen 6.8er Laborierung entwickelt bzw. arbeitet daran.
SIG Sauer dürfte mit der jetzt vorgestellten Waffe überdies sein Engagement im Vorhaben „Next Generation Squad Automatic Rifle“ unterstreichen. Mit diesem Vorhaben – ein Teilprojekt der „Next Generation Squad Weapon“ – sucht die U.S. Army eine Nachfolgewaffe für das leichte MG M249 in 5,56 x 45 mm.
Anspruch des Systemhauses SIG Sauer ist es, alle Bestandteile eines Handwaffensystems liefern zu können: die Waffe selbst samt Optik und Munition – und auch die Ausbildung, nämlich an der SIG Sauer Academy.
Erstmals hatte General Dynamics 2012 mit dem Projekt Light Weight Medium Machine Gun (LWMMG) eine mittleres MG im Kaliber .338 Norma Magnum vorgestellt. Die arbeitete mit einem "Short Recoil Impulse Averaging System (Rückstoßimpulsmittelung mit kurzem Rücklauf).
P.S.: Besten Dank an Franz von Stauffenberg für die ersten Informationen!


www.sigsauer.com
www.sigsauer-le.com

Freitag, 5. Oktober 2018

Hopliten am Rhein - Ulbrichts Protection liefert Titan-Aramid-Schutzhelme F 1100 H an Polizei NRW

Schwanenstadt (Österreich) / Köln (ww) Die Polizei Nordrhein-Westfalen beschafft neue  Titan-Schutzhelme für ihre Streifenbeamten. Innenminister Herbert Reul hat heute die ersten von insgesamt 5.000 neuen ballistischen Schutzhelmen des Modells Hoplit F 1100 H von Ulbrichts Protection aus Schwanenstadt/Österreich an die nordrhein-westfälische Polizei ausgegeben. Die Spezialhelme schützen die Polizisten vor allem im Frontbereich vor Beschuss aus Schnellfeuergewehren, Messerstichen, Flammen und Säure. Bis Ende des Jahres sollen alle Streifenwagen der Polizei Nordrhein-Westfalen mit den ballistischen Schutzhelmen ausgestattet sein. Dafür sind rund 18 Millionen Euro eingeplant.
Der Hoplit F1100 H mit Fortis-Stirnschild und Schutzvisier von Ulbrichts Protection (Foto: Ulbrichts Protection)

Der Titan-Aramid-Helm Hoplit F1100 H verfügt über die modulare Fortis-Stirnplatte und über ein zusätzliches Splitterschutzvisier. Damit erhalten die Streifenbeamten zeitnah einen wirksamen Kopfschutz des derzeit höchsten Schutzlevels. Mit einem Gesamtgewicht von rund 3,3 Kilogramm – inklusive Schild, Visier und Adapter – zeigt sich der Helm dabei voll einsatztauglich.

Dienstag, 2. Oktober 2018

Neue Krallen für den Tiger

Marignane (ww) Der Kampfhubschrauber Tiger soll fit für das Gefechtsfeld der Zukunft gemacht werden. Neue Risikominimierungsstudien sollen jetzt dazu erfolgen. Wesentliches Ziel ist es, die Entwicklungs- und Nachrüstungsphasen der neuen Avionik-, Einsatz-, und Waffensysteme des Tigers vorzubereiten. Einen entsprechenden Auftrag zur Durchführung dieser Studien erteilte jetzt die OCCAR (Organisation Conjointe de Coopération en matière d’Armement– Organisation für Kooperationsprogramme im Bereich Verteidigung) in Vertretung der französischen, deutschen und spanischen Beschaffungsbehörden DGA, BAAINBw und DGAM an Airbus Helicopters. Thales und MBDA nehmen ebenfalls an den Studien teil.
Tiger MK III.( Foto: Anthony Pecchi/Airbus)
„Wir sind stolz darauf, die Zukunft des Tigers vorzubereiten, da er ein wichtiges Programm für die europäische Initiative für Verteidigungszusammenarbeit darstellt“, sagte Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters. „Die Risikominimierungsstudien sollen sicherstellen, dass Frankreich, Deutschland und Spanien Tiger mit den zusätzlichen Einsatzfähigkeiten in ihre Tiger-Flotte zulaufen lassen“, fügte er hinzu.
Insgesamt wurden bisher 178 Tiger nach Frankreich, Deutschland, Spanien und Australien geliefert und haben über 110.000 Flugstunden absolviert. Der Tiger wurde zum ersten Mal 2009 in Afghanistan von der französischen Armee eingesetzt. Die Bundeswehr hat den Tiger auch bei ihrem MINUSMA-Einsatz in Mali genutzt. Dabei stürzte ein Tiger aus bisher noch nicht geklärter Ursache ab, wobei die beiden Piloten fielen. Mitte des Jahres endete der deutsche Hubschraubereinsatz im Rahmen des Mali-Einsatzes.

www.airbus.com

Montag, 1. Oktober 2018

No Coffee no fight: Black Ops Coffee - der schwarze Kaffee mit Schwarzwälder Wurzeln

Dormagen/Berlin (ww) Ohne Kaffee läuft in vielen Behörden, Streitkräften und Stäben nichts. Das muss ich als bekennender Teetrinker („Wie sind Sie denn ohne Kaffee Stabsoffizier geworden???“) zugeben. Um so lieber greife ich daher den heutigen „Tag des Kaffees“ auf, um auf die Firma Black Ops Coffee hinzuweisen. Sie wurde von ehemaligen und aktiven Spezial- und spezialisierten Kräften des Militärs gegründet, die besonders hohen Wert auf guten Kaffee legen.
Black Ops Coffee liefert die wunderbar gerösteten aromatischen Bohnen in einer stilvollen schwarzen Verpackung.
(Foto: JPW)

Die Idee zu dem passenderweise in schwarzen Päckchen abgepackten Black Ops Coffee stammt tatsächlich aus dem Schwarzwald. 2016 kam in Calw bei ehemaligen und aktiven Soldaten internationaler Spezialkräfte die Idee auf, guten Kaffee herzustellen und zu vertreiben. Und so ist Black Ops Coffee ein familiärer Zusammenschluss von Kameraden, die einen hohen Qualitätsstandard von Kaffee für sich und die Black Ops Coffee Community schaffen.
Die Kontakte zu afrikanischen Kaffeebauern waren schnell hergestellt und bilden eine Grundlage für die gute Qualität. Weiterhin spendet Black Ops Coffee von jedem verkauften Produkt einen spürbaren Teil des Gewinns an Hilfsorganisationen – wovon wiederum die Einheiten und Verbände profitieren: „Wir investieren somit in unsere oftmals vergessenen Helden des Alltags, egal ob es sich um PTBS geschädigte Soldaten, verwundete Polizisten oder andere Helden des täglichen Lebens handelt. Kurz: BLACK OPS COFFEE unterstützt alle, die meist still im Hintergrund arbeiten ohne zu klagen. Genau diese Menschen sind es nämlich, denen wir dankbar sind für die Absicherung des Friedens und Wohlstandes unserer Gesellschaft.“
Black Ops Coffee ist an sofort auch bei dem Berliner Ausrüstungsspezialisten  tacwrk erhältlich.
www.black-ops-coffee.com
www.tacwrk.com

Freitag, 28. September 2018

BAE-Bewaffnungskonzept: Amphibious Combat Vehicle mit 30mm-Waffenstation MCT-30

Quantico, Virginia/USA (ww) Erst im Juni hatten BAE Systems und seine Partner den Auftrag erhalten, das neue Amphibious Combat Vehicle an das United States Marine Corps zu liefern. Auf der Fachmesse Modern Day Marine hat BAE nun eine bewaffnete Version des ozeantauglichen 8x8-Fahrzeugs von Iveco vorgestellt.
Das ACV mit 30mm-Turm auf der Modern Day Marine 2018 (Foto: BAE Systems)

Das Landungsfahrzeug trägt den fernbedienbaren Kongsberg-Turm MCT-30 mit einer 30mm-Maschinenkanone. Als weiterer Effektor befindet sich auf der linken Turmseite ein Pod mit vier lasergelenkten 70mm-Fletcher-Raketen von Arnold Defense. Auf der rechten Seite ist ein Panzerabwehrlenkflugkörper Javelin angebracht. Kongsberg liefert seine Waffenstation MCT-30 Protector auch an die U.S. Army: Diese rüstet ihre Stryker-Flotte in Europa damit aus.
Besten Dank an Megan von BAE Systems für das Bild unf die schnellen Auskünfte!
www.baesystems.com

Donnerstag, 27. September 2018

Yorkshire Warriors im Grabenkampf

Estland (ww) Ein eindrucksvolles Bild erreicht uns von der British Army. Es zeigt Infanteristen der "Burma Company" des 1st Bataillon des Yorkshire Regiments bei einer Übung in Estland.
Yorkshire Warriors im Grabenkampf (Foto: British Army)
Die Soldaten üben den Grabenkampf - mit aufgepflanztem Seitengewehr auf dem SA80A3! Anders als vor rund 100 Jahren  sitzen heute freilich auch noch Laser-Licht-Module an den Waffen. Dennoch: Vieles, was sich bewährt hat, kommt wieder..

Skysec Sentinel Catch - ein eidgenössischer Drohnenjäger

Turbenthal, Schweiz (ww) Das schweizerische Unternehmen Skysec bietet mit dem Sentinel Catch ein Drohnenjäger-UAS an. Das 70 cm lange und 1800 Gramm schwere Fluggerät hat eine Spannweite von 30 cm, ist loiterfähig  und kreuzt mit einer Geschwindigkeit von 65 m/s. Die Nutzlast liegt bei 600 Gramm, die Reichweite beträgt fünf Kilometer.
Der Sentinel Catch mit einer Ersatzpatrone (Foto: JPW)
Der Sentinel Catch lässt sich aus einem festinstallierten oder schultergestützten Startrohr in die Luft bringen oder auch luftgestützt starten. Zieldaten der zu fangenden Drohne kann er über ein Funksignal erhalten, so dass er dieser entgegenfliegen oder folgen kann. Nach dem Wechsel vom Annäherungs- in den Jagdmodus klärt er mit seiner Sicht-, Radar- oder laserbasierte Sensorik im Suchkopf die gegnerische Drohne auf. Der Sentinel Catch kreuzt dann deren Flugbahn, stößt ein achtern im Rumpf untergebrachtes Netz aus und fängt sie auf diese Weise ein. Anschließend landet er mit seinem Fang per Fallschirm. Der Sentinel Catch lässt sich auch im Schwarm einsetzen.

www.skysec.ch

Montag, 24. September 2018

Taktik, Technik und Teamwork mit Tradition - 10. Special Forces Workshop in Güstrow

Güstrow (ww) Mit neuer Taktik und Technik reagieren die europäischen Polizeibehörden auf die veränderten terroristischen Bedrohungslagen. Die Jubiläumsausgabe des Special Forces Workshops in Güstrow bot wie gewohnt einiges neues zu dieser Thematik.

Die zehnte Ausgabe des Special Forces Workshops in Güstrow war auch dieses Jahr wieder ein Highlight (Foto: JPW)
Der vom Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern, vom SEK Mecklenburg-Vorpommern und vom Baltic-Shooters Team um Frank Thiel organisierte Special Forces Workshop kombiniert Fortbildung, Wettkampf und Netzwerken. Und so verzeichnete die hochkarätige Veranstaltung auch im Jubiläumsjahr hohen Andrang - sowohl teilnehmer- als auch industrieseitig. Dieses Jahr reisten wieder über 50 Mannschaften aus dem Bereich polizeilicher Spezialeinheiten (SE) nach Mecklenburg. Dazu kamen noch weitere Teams von Unterstützungskräften und von der Bundeswehr. Zudem nahmen Gäste aus Monaco, Österreich, der Schweiz und Tschechien teil. Ebenfalls schon traditionell ist der Besuch des Schirmherrs der Veranstaltung: Der Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns, Lorenz Caffier, machte sich wie üblich selbst ein Bild vor Ort. Das unterstrich einmal mehr die hohe Bedeutung, die der Workshop auch auf höchster Ebene genießt.