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Donnerstag, 12. Juli 2018

To be or NATO be

Brüssel (ww) Chaos-Gipfel in Brüssel - steht die NATO vor dem Aus? Eine alte Weisheit sagt, daß nichts so sehr wie ein gemeinsamer Feind eine. Der scheint für einige Teilnehmer und Beobachter des Treffens der NATO-Staats- und Regierungschefs klar definiert zu sein: Der  US-amerikanische Präsident Donald Trump muss als bündnisgefährdender Beelzebub herhalten.  Was erdreistet sich der, höhere Verteidigungsausgaben vornehmlich bei seinen mitteleuropäischen NATO-Partnern einzufordern und – wie es heute aus Gipfelkreisen verlautete  – Ultimaten dafür zu setzen?
Verteidigungsausgaben - wer bietet mehr? (Foto: NATO)
Abgesehen davon, daß das Trump-Bashing insbesondere in der deutschen Belehrungsberichterstattung selbst angesichts dessen Vorwürfe, Deutschland mache sich durch Gaspipelines von Russland abhängig, angesichts seiner regelmäßigen Erwartbarkeit gähnend langweilig ist: Zur Erhöhung ihrer Verteidigungsausgaben hatten sich alle NATO-Mitgliedsländer schon während der Regierungszeit des friedensnobelpreistragenden Vorgängers im Weißen Haus bekannt, nämlich 2014 auf dem Gipfel in Wales. Wenig greifbares ist seither geschehen, vor allem nicht in Deutschland. Und es wird sich wenig verbessern, wie beispielsweise der Bundesverband der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie einschätzt.  So stellen sich die Haushaltsanteile für Verteidigung in dieser Legislaturperiode aus bündnispolitischer Sicht unbefriedigend dar: 1,24% (2018), 1,31% (2019), 1,28% (2020), 1,27% (2021), 1,23% (2022). Auch der investive Anteil des Einzelplan 14 wird damit deutlich unter den NATO-Vereinbarungen von 20% liegen.
Doch nicht nur die eigentlichen Zahlen sind erschreckend, sondern viel mehr das Geschacher um die Verteidigungsausgaben selbst: Es verkürzt Sicherheitspolitik und Strategie auf bloße Summenstriche. Daher bleibt das ceterum censeo: Man kann in Streitkräfte noch so viel Geld stecken – durchhaltefähige Verteidigungsbereitschaft lässt sich nur dann realisieren, wenn eine möglichst große Zahl an NATO-Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern auch bereit und fähig ist, nötigenfalls für ihre Freiheit mit der Waffe in der Hand einzustehen. Und genau daran wird sich die Zukunftsfähigkeit der NATO (und nicht nur die des Atlantischen Bündnisses) entscheiden – gerade in Mitteleuropa.


Jan-Phillipp Weisswange

Dienstag, 10. Juli 2018

Wieder da: Die Bayerische Grenzpolizei

Passau (ww) Zum 1. Juli 2018 stellte der Freistaat Bayern seine Grenzpolizei wieder auf. Die neue „Direktion der Bayerischen Grenzpolizei“ unter Leitung von Polizeidirektor Alois Mannichel soll spezifische Kriminalitätslagebilder erstellen, das Migrationsgeschehen genau beobachten und insbesondere die Schleierfahndungsmaßnahmen aller Dienststellen der Bayerischen Grenzpolizei koordinieren und die Schleierfahndung weiterentwickeln. Weiterhin sollen mit entsprechenden Schwerpunkteinsätzen durch uniformierte Kräfte, unterstützt durch die Bayerische Bereitschaftspolizei, Kontrolldichte und die sichtbare polizeiliche Präsenz im grenznahen Raum erhöht werden.
Das Abzeichen der Direktion der Bayerischen Grenzpolizei (Bild: PP Niederbayern)
Als bayernweite Zentralstelle soll die Direktion der Bayerischen Grenzpolizei außerdem die nationale und internationale Zusammenarbeit mit den gemeinsamen Zentren Schwandorf/Petrovice und Passau sowie mit benachbarten Behörden, wie zum Beispiel der Bundespolizei und dem Zoll, koordinieren und intensivieren. Noch in Abstimmung mit dem Bundesministerium des Innern ist die Frage, ob die Bayerische Grenzpolizei auch die Befugnis bekommt, in Abstimmung mit der Bundespolizei an der deutschen Grenze kontrollieren und nach den Regeln der Bundespolizei eigenständig zurückweisen zu können. Dies erachtet die Regierung des Freistaates als notwendig, weil „ein gut funktionierender Schutz der EU-Außengrenzen leider nach wie vor nicht voll umfänglich gewährleistet“ sei.

Montag, 9. Juli 2018

Leguan-Brückenlegesystem für Finnland

München, Tampa (ww) Das finnische Beschaffungsamt (FDF) modernisiert und erweitert die Leguan-Brückenlegerflotte. Krauss-Maffei Wegmann (KMW) unterzeichnete dazu einen Vertrag mit dem nationalen Generalunternehmer des Projektes, Patria Land Systems Oy.
Das Leguan-Brückenlegesystem auf Leopard 2 (Foto: KMW)
Mit dieser Maßnahme führt Finnland als sechster Nutzer die Fähigkeit zur Verlegung der Leguan-Kurzbrücken ein und modernisiert alle Systeme in ihrer Leistungs- und Zukunftsfähigkeit.
Darüber hinaus wurden Rüstsatzlieferungen und Unterstützungsleistungen zum Bau von vier weiteren neuen Leguan-Systemen mit Leopard 2-Fahrgestell beauftragt. Der Auftrag wird zwischen 2019 und 2020 abgewickelt.
Derzeit hat das Leguan-Brückenlegesystem insgesamt 17 Nutzerstaaten. Hieraus ergibt sich eine hervorragende Interoperabilität. Weiterhin resultieren aus der hohen Nutzerzahl auch ideale Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des Systems.
www.kmwg.de

Donnerstag, 5. Juli 2018

Rheinmetall liefert Laser-Licht-Paket für Sturmgewehr Spezialkräfte leicht G95 der Bundeswehr

Das als G95 projektierte „Sturmgewehr Spezialkräfte leicht“ alias HK416A7 erhält demnächst sein Laser-Licht-Paket. So hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr Rheinmetall mit der Lieferung dieser Ausstattung beauftragt. Der Auftrag umfasst die Herstellung und Lieferung von 1745 Sätzen des Laser-Licht-Paketes und hat einen Wert von rund fünf Millionen Euro. Die Lieferung beginnt  im ersten Quartal 2019.
Das Laser-Licht-Paket aus VTAL (oben) und Lumenator (links) (Foto: Rheinmetall)
Kernstück des Laser-Licht-Paketes ist das neu entwickelte und erstmals auf der Eurosatory 2018 vorgestellte Laser-Modul „Variable Tactical Aiming Laser (VTAL)“. Das äußerst gehärtete und kompakte System ist insbesondere für die Verwendung an modernen kurzen Sturmgewehren entwickelt worden. Dazu kommen pro Satz zwei separate Waffenleuchten „Lumenator“ – eine Standardversion mit Dual-LED-Kopf und eine Version „Retten&Befreien“ – sowie diverses Zubehör wie Kabel und taktische Schalter. Typischerweise sind an der Waffe der VTAL und eine der beiden Waffenleuchten montiert. Alle Geräte stammen aus dem Hause der Rheinmetall Soldier Electronics GmbH in Stockach.
Das wasserdichte, leichte und stabile Metallgehäuse des VTAL hat eine integrierte MIL-STD 1913/STANAG 4694-Schnittstelle. Der VTAL ragt nur rund 25 mm über die Montageschiene heraus und beeinträchtigt daher die Visierlinie optischer Visierungen nicht. Der VTAL bietet einen extrem starken roten sichtbaren Zielpunktlaser, einen Zielpunktlaser im nahen Infrarot sowie einen Beleuchter im nahen Infrarot. Die überlegene Qualität der Lichtstrahlen sowie deren Gleichförmigkeit steigern das Lagebewusstsein des Anwenders in allen Einsatzumgebungen. Der VTAL ist mit allen gängigen Restlichtverstärkern kompatibel. Der voll integrierte Laserblock ist herstellerseitig ausgerichtet, so dass sich die Justierung auf der Waffe einfach bewerkstelligen lässt.
Aufgrund der modernen Gestaltung des Gerätes kann der Operator die Stärke der beiden Zielpunktlaser mithilfe der farblich kodierten Kabelschalter festlegen. Der Beleuchter lässt sich über einen separaten Drehknopf fokussieren. Der VTAL lässt sich des Weiteren mit anderen taktischen Waffenleuchten – wie der Lumenator – koppeln und über einen kombinierten 2-Tasten Kabelschalter bedienen.
Das gehärtete Design bietet Stabilität und Zuverlässigkeit. Das System widersteht widrigsten Bedingungen auf dem Gefechtsfeld und ist bis 30 Meter wasserdicht. Damit bietet es dem Operator jederzeitige Einsatzbereitschaft.
Rheinmetall ist es mit dem jetzt erteilten Auftrag gelungen, binnen kürzester Zeit für seinen VTAL einen namhaften Erstkunden zu gewinnen.




Das HK416A7 (Foto: Heckler&Koch)
Das „Sturmgewehr Spezialkräfte leicht“ alias HK416A7 soll unter der geplanten Katalogisierungsnummer G95 bei den Spezialkräften der Bundeswehr das bisher genutzte G36KA4 ersetzen. Die Einführung soll voraussichtlich im Januar 2019 beginnen.
www.rheinmetall-defence.com

Montag, 2. Juli 2018

Neue deutsche Denkfabrik: German Institute for Defence and Strategic Studies

Hamburg (ww) Als Mitglied der "Strategic Community" weise ich gerne auf eine neu gegründete deutsche Denkfabrik hin. Als Kooperationsprojekt der Führungsakademie der Bundeswehr und der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg entstand das "German Institute for Defence and Strategic Studies".
Die Idee des GIDS (Quelle: www.gids-hamburg.de)
Damit übernimmt die Führungsakademie der Bundeswehr neben ihrem zentralen Auftrag, der Aus-, Fort- und Weiterbildung des Spitzenpersonals der Bundeswehr, auch die Aufgabe einer strategischen Denkfabrik. Zum Auftrag des Instituts heißt es:

„Das GIDS untersucht Probleme und Phänomene, die für die sicherheitspolitische Strategiefähigkeit Deutschlands bestimmend sind. Damit schafft das Institut Grundlagen für die Beratung der Entscheidungsträger in Bundeswehr und Bundesregierung.
Das GIDS konzentriert sich zunächst auf die Forschungsfelder, die derzeit bei keinem anderen sicherheitsstrategischen Think Tank im Fokus stehen. Neben eigener Forschungsexzellenz kann das Institut auf das gesamte Wissen und die wissenschaftliche Qualifikation der beiden Bildungseinrichtungen zurückgreifen. Militärfachliches und wissenschaftliches Know-how  gewährleisten einen interdisziplinären, breiten und in dieser Form einzigartigen Forschungs- und Beratungsansatz. Zudem befindet sich ein internationales wissenschaftliches Netzwerk im Aufbau.“


Der jetzt erfolgte Schritt seitens der Bundeswehr ist sicherlich ein gutes Signal, zumal explizite sicherheitspolitisch-strategische Forschung und Lehre – anders als im internationalen Umfeld – in der deutschen universitären Landschaft relativ gering ausgeprägt sind. Es bleibt zu hoffen, daß auch zivile Hochschulen diesem Beispiel folgen werden – beispielsweise durch die Einrichtung entsprechender Lehrstühle.

www.gids-hamburg.de

MGCS Hurra! Das Projekt Kampfpanzer der Zukunft rollt an

Paris, Berlin (ww) Das Projekt Kampfpanzer der Zukunft nimmt Fahrt auf. Am 19. Juni 2018 - kurz nach der Eurosatory – unterzeichneten die französische Streitkräfte- und die deutsche Verteidigungsministerin die Absichtserklärungen zur Rüstungskooperationen beim Future Air Combat System (FACS; Führungsrolle Frankreich) und beim Main Ground Combat System (MGCS, Führungsrolle Deutschland). Darüber hinaus sollen gemeinsame Studien für das Artilleriesystem der Zukunft (Common Indirect Fire System, CIFS) auf den Weg gebracht werden.
Science-Ficition-Künstler wie hier Dan Baker liefern schon lange Illustrationen künftiger Kampfpanzer
(Bild: Dan Baker via www.concepttanks.blogspot.com)
Zum MGCS führt das BMVg auf seiner Homepage folgendes aus:
„Das Main Ground Combat System (MGCS) wird den Kampfpanzer Leopard 2 ablösen und dessen Fähigkeiten erhalten. Es geht mit seinem innovativen Ansatz und modernen Technologien jedoch deutlich über eine rein lineare Fortschreibung der bisherigen Fähigkeiten des Leopard 2 hinaus.
MGCS wird ein durchsetzungsfähiges, überlegenes und zukunftsfähiges System zur direkten Wirkung am Boden gegen einen gleichwertigen Gegner. Es verfolgt einen Systemansatz, in dem auch unbemannte mit bemannten Systemen zusammenwirken sollen. Die Einführung ist für Mitte der 2030er Jahre vorgesehen. Deutschland wird in diesem Projekt die Führungsrolle, auch industrieseitig, übernehmen. Bei MGCS handelt es sich um das bedeutendste zukünftige Rüstungsprojekt der Landsystemindustrie. Es sendet ein starkes Signal mit Blick auf die Refokussierung in Landes- und Bündnisverteidigung. Mittel- und langfristig ist auch hier, basierend auf einem starken deutsch-französischen Fundament, die Öffnung für weitere Partner beabsichtigt.“

Freitag, 29. Juni 2018

Neuer Nutzerstaat für H145M - Ungarn ordert 20 Maschinen

Donauwörth (ww) Der H145M von Airbus Helicopters hat einen neuen Nutzerstaat. Das ungarische Verteidigungsministerium hat im Rahmen seines Modernisierungsprogramms „Zrinyi 2026“ 20 Maschinen dieses Typs geordert. Die Hubschrauber verfügen über das Waffeneinsatzsystem HForce. Damit kann der H145M eine breite Palette an ballistischen oder gelenkten Luft-Boden- und Luft-Luft-Waffen nutzen.
Der H145M (Foto: Airbus Helicopters/A. Pecchi)

Zur Ausstattung der ungarischen Version des H145M gehören weiterhin ein Fast-Roping-System, Hochleistungskamera, Feuerunterstützungskomponenten, ballistischer Schutz und ein elektronisches Gegenmaßnahmensystem. Der Liefervertrag sieht zudem umfangreiche Ausbildungs- und Unterstützungsleistungen vor. Die ungarischen Streitkräfte sind nach Deutschland, Thailand und Serbien der vierte H145M-Nutzer. Ungarn hatte im letzten Jahr bei Airbus zudem zwei A319 Transportmaschinen bestellt.

www.helicopters.airbus.com

Erste Eurosatory-Aufklärungsergebnisse: Französischer Führungsanspruch

Paris (ww) Die Leser, die meine Beiträge auf Instagram oder Twitter verfolgen (JPW_FIDES) konnten zumindest schon erste Bilder meiner Aufklärungsergebnisse von der Eurosatory 2018 sehen und auch über eine der Live-Vorführungen des 1RPIMA habe ich schon berichtet (mehr zu den anderen Vorführungen kommt noch). Mit ein paar Tagen zeitlichem Abstand erscheint mir nun eine erste Bewertung der diesjährigen Ausgabe der bedeutendsten europäischen Rüstungsmesse für Landsysteme angemessen.
Französische Aufklärer im Rahmen der Live-Demonstration (Foto: JPW)
Als auffälligstes Merkmal erschien mir der französische Führungsanspruch in der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Dieser dehnt sich auch auf die Rüstungspolitik aus.
Der französische Führungsanspruch wird aus meiner Sicht zunächst in einer hierzulande wenig bemerkten Umbenennung deutlich: Seit Mai 2017 firmiert das französische Verteidigungsministerium unter dem neuen und aus meiner Sicht offensiveren Namen „Ministère des Armées“!



Man stelle sich vor, der Bendler-Block würde fortan das „Bundesministerium der Streitkräfte“ beherbergen. Der Zustand der Bundeswehr ließe dann die dafür politisch Verantwortlichen in noch schlechterem Licht erscheinen. Demgegenüber läuft unter Führung des Ministère des Armées derzeit mit dem Programm „Scorpion“ eine bemerkenswerte Modernisierung der französischen Streitmacht - ganz gemäß des Mottos "Morgen wird heute gewonnen".

Donnerstag, 28. Juni 2018

Concamo - Serienproduktion angelaufen

Rangendingen (ww) Auf der Eurosatory zeigte mir Matthias Bürgin die ersten Proben des neuen "Confusion Camo"-Materials aus der Serienproduktion. Ein Bild davon will ich dem Leser natürlich nicht vorenthalten.


Das Muster sieht klasse aus! Auf jeden Fall bin ich schon auf die ersten Bekleidungsstücke gespannt.


www.concamo.com

Dienstag, 26. Juni 2018

Qui Ose Gagne - französische Spezialkräfte des 1RPIMA mit neuem Traditions-Barett

Bayonne (ww) Im Zuge meines diesjährigen Eurosatory-Besuches kam ich - wie berichtet - in Kontakt mit den französischen Spezialkräften des 1er Régiment de Parachutistes d' Infanterie de Marine (1RPIMA). Dabei fiel mir ein aus einer Beintasche ragendes dunkelrotes Barett auf - der Farbton unterschied sich deutlich von dem sonst üblichen rostrot der französischen Luftlandetruppe.
Das alte Barett des 1RPIMA (oben) im Vergleich zum neuen (Foto: JPW)
Eine kurze Recherche ergab einen interessanten Aspekt zur Uniformierungs- und Militärgeschichte: Der Verband trägt seit Mai letzten Jahres eine neue Kopfbedeckung, die ihre Wurzeln auf die alliierten Spezialkräfte des Zweiten Weltkriegs zurückführt, namentlich auf die French Squadron des britischen Special Air Service. Konsequenterweise sitzt an dem bordeauxroten Barett das berühmte geflügelte Schwert mit dem Spruchband "Who Dares Wins" - anders als in den 1940er Jahren ist das Motto allerdings in französisch gehalten ("Qui Ose Gagne") und das Abzeichen sitzt jetzt auch gemäß französischer Trageweise rechts und nicht wie seinerzeit links.
Qui Ose Gagne - Who Dares Wins - Wer wagt gewinnt (Foto: JPW)
Die mit dieser Uniformierung zum Ausdruck gebrachte Verbundenheit zum Vereinigten Königreich erscheint mir erstens angesichts der langen französischen Militärtradition und zweitens in Zeiten des (noch nicht abgeschlossenen) Brexits durchaus bemerkenswert. Abgesehen davon: Das neue SAS-Barett sieht schneidig aus!
Noch ein Nachtrag: Die französischen Streitkräfte statten ihre Spezialverbände darüber hinaus mit einer neuen Uniform aus.
Der "Tenue de Combat Forces Spéciales" und die neue kampfuniform F3 (Foto: JPW)


Die übrigen Streitkräfte erhalten die neue Kampfuniform F3, die freilich in CCE-Tarn gehalten bleibt.