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Montag, 25. August 2014

Taucher-Glock: Deutsche Marine beschafft P9A1

Deutsch-Wagram, Österreich/Eckernförde (ww) Das Kommando Spezialkräfte der Marine beschafft derzeit eine besondere Variante der Neun-Para-Pistole Glock 17 Generation 4. Die Pistole mit dem Schlagbolzenschloss wird in der Bundeswehr als P9A1 katalogisiert.
Glock 17 Gen 4 mit nachtleuchtender Visierung.
In der endgültigen Version wird die P9A1 auch als solche gekennzeichnet sein. Foto: JPW
Wesentlichen Hintergrund der Beschaffung bilden die Vorteile des Schlagbolzenschlosses im maritimen Einsatzumfeld. So lässt sich die P9A1 unter Wasser zur Selbstverteidigung im Nächstbereich einsetzen. Die P9A1 wird jedoch die speziell für den Unterwasserkampf konstruierte Pfeilbündel-Pistole P11 von Heckler&Koch nicht ersetzen.
Die P9A1 verfügt über die maritime Ausstattung mit speziellem Federteller sowie die Zwei-Kilo-Feder. Markantestes Unterscheidungskriterium zur Glock Generation 3, die bereits als „P9M“ (M = maritim) katalogisiert ist und unter anderem bei der GSG9 der Bundespolizei geführt wird, sind die austauschbaren Griffrücken. Weiterhin verfügt die P9A1 über eine nachtleuchtende Visierung mit U-Kimme.

Mehr zu P9A1 und was sich derzeit noch so alles im Bereich der Handwaffen bei der Bundeswehr tut, demnächst hier und natürlich in der überarbeiteten und erweiterten Neuauflage meines Buches Handwaffen und Panzerabwehrhandwaffen der Bundeswehr – Geschichte, Taktik, Technik. Erschienen Ende 2014 im Verlag E. S. Mittler&Sohn.
Nachtrag: Inzwischen gibt es erste Bilder der Waffe in Nutzung!
Bundeskanzler Dr. Angela Merkel besucht am 19. Januar 2016 Kampfschwimmer. Foto: Bundeswehr

Auf einem Bild vom Truppenbesuch der Bundeskanzlerin bei der Marine sieht man die P9A1 in den Holstern der Kampfschwimmer stecken.

Nachtrag II: Und hier nun ein Bild in voller Pracht:
Die BW P9A1. Foto: JPW


www.glock.at

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