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Dienstag, 4. September 2012

Rheinmetall: Neue Tochtergesellschaft nimmt Kurs auf den maritimen Bereich

Rheinmetall hat eine neue Tochtergesellschaft Rheinmetall Advanced Stabilised Platforms (RASP) mit Sitz in London gegründet. Rheinmetall will mit dieser Neugründung insgesamt die weltweite Führerschaft bei innovativen technologiegetriebenen Produktlösungen im Bereich der Marine-Waffenstationen übernehmen.
Foto: Rheinmetall
RASP soll sich insbesondere auf dem Feld der Entwicklung und der Produktion maritimer Waffenstationen und –plattformen engagieren. In diesem Bereich war Rheinmetall bislang vor allem mit dem Marineleichtgeschütz MLG 27 und dem "Millennium-Gun" erfolgreich. In der neuen Aufstellung bietet das Unternehmen den Marinestreitkräften weltweit nun ein breites Feld von Komponenten und Komplettsystemen im Bereich der bedarfsgerechten Bewaffnung.


Rheinmetall Advanced Stabilised Platforms bietet ein Portfolio an stabilisierten modularen Plattformen für Waffen in kleineren Kalibern (z. B. 5.56mm bis 14.5mm-Maschinengewehren einschließlich 40mm Granatmaschinenwaffen) sowie in mittleren Kalibern (z. B. 20mm - 40mm-Maschinenkanonen). Dabei ist die Systemarchitektur offen für die Integration von Waffen und elektrooptischen Sensoren. Daneben entwickelt und fertigt RASP zusätzlich eine breite Palette von elektronischen Komponenten und Subsystemen wie z.B. faseroptische Kreiselsysteme, die für maritime Anwendungen von großer Bedeutung sind.
RASP ging aus dem britischen Unternehmen EM Digital hervor, das der Steuerungselektronik-Pionier Dr. Elmo Perrera gegründet hatte. RASP hat eine hochentwickelte Expertise und verfügt über ein breites Produktportfolio im Bereich der Stabilisierungstechnologie. Rheinmetall hält 51 Prozent der Gesellschaftsanteile, die Seawood Ltd. ist zu 49% beteiligt.  (ww)

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